Während er schlief, attackiert der Bär den Mann im Zelt

Beim Campen wurde ein Mann von einem Bären im Schlaf überrascht und in den Wald geschleppt worden. Dort tötete ihn der Grizzlybär.

Es sollte ein besonderer Urlaub für die beiden Leute werden. Mi seiner Freundin beschließt der Kanadier eine Kanutour zu machen und danach zu campen. Doch dann passiert das unglaubliche Grauen.

Besonders schön und beeindruckend sind die Nordwest-Territorien von Kanada. Hier ist die Natur noch unberührt. Die beiden Kanadier Julien Gauthier und dessen Freundin fahren mit dem Kanu den Mackenzie-Fluss entlang. Nach der recht anstrengenden Kanufahrt beschließen die beiden am Ufer ihr Lager aufzuschlagen und die Nacht im Zelt zu verbringen. Mitten in der Nacht geschieht das schreckliche. Laut der der französischen Tageszeitung „Le Parisien“ wurde der Mann im Schlaf von einem Grizzlybären angegriffen. Dieser biss Julien genau zwischen Hals und Schulter und schleppte dann den Mann in den Wald.

Bei dem Opfer handelte es sich um den 44-jährigen Julien Gauthier, welcher Komponist und Tonmeister des Sinfonieorchesters in der Bretagne war. Obwohl die kanadische Polizei noch nicht die Identität des toten Mannes bestätigen konnte, ist es bereits klar, dass der von einem Bären attackierte Tote um den Franko-Kanadier handele. So erklärte ein Sprecher des Sinfonieorchesters in den sozialen Medien, dass der Komponist tot sei.

Die Begleiterin des Mannes, versuchte sofort Hilfe zu holen und konnte eine Gruppe von Paddlern auf sich aufmerksam machen. Diese alarmierten sofort die Polizei. Gauthiers Begleiterin und die Paddler wurden mit dem Hubschrauber abgeholt, während die Mounties das Gebiet absuchten. Am Freitag fanden die kanadischen Polizisten dann die Überreste des Mannes.
Der Komponist und dessen Begleitung wollten einen ganz besonderen Urlaub verbringen. Die beiden wollten auf dem Mackenzie von Fort Providence nach Inuvik fahren. Für die rund 1500 Kilometer lange Strecke hatten die beiden Geld auf einer Spendenplattform gesammelt. Die Reise sollte einen Monat dauern.

Für den Komponisten nahm die Reise ein grauenvolles Ende. Seine Begleiterin erklärte: „Er hat sich so sehr für diese Reise begeistert. Leider hat sie ihn das Leben gekostet“.
Rund 5000 Grizzlybären leben allein in den Nordwest-Territorien Kanadas. Immer wieder kommt es zu tödlichen Übergriffen auf Menschen.