Warnung vor Wettermonster im Herbst

Das Wetterphänomen La Niña könnte nach Angaben des US-amerikanischen Wetterdienstes NOAA in diesem Herbst und Winter zuschlagen. Erste Anzeichen sind demnach schon seit einiger Zeit sichtbar und nun wird es offenbar immer ausgeprägter.

Und die entsprechenden Folgen sind bis nach Europa zu spüren, ähnlich wie es mit dem anderen Wetterphänomen El-Niño ist. Welche Überraschung kommt da in den nächsten Wochen auf uns zu.

La Niña im Herbst und Winter 2020: Meteorologen befürchten ein kaltes Wetter-Phänomen

La Niña ist als Klimaanomalie das perfekte Gegenstück zum El-Niño-Phänomen. Wie der Deutsche Wetterdienst schreibt, kommt es hier während dieser „Kalten Episode“ zu einer besonders starken Abkühlung der oberen Wasserschichten des tropischen Ostpazifiks. Folge ist nicht nur eine Verstärkung der tropischen Passatwinde. In Südostasien kommt es, wie auch in Australien, zu schweren Unwettern mit sintflutartigen Regenfällen. Hingegen kann es in Südamerika zu extremer Trockenheit kommen.

Tropenstürme, Hitze-Horror und extremer Starkregen: Das sind die La-Niña-Folgen

Aber auch auf der Nordhalbkugel macht sich der Einfluss von La Niña bemerkbar. „wetter.net“ schreibt dazu, dass es durch dieses Wetterphänomen nicht nur in Alaska wie auch im Mittleren Westen der USA zu deutlich niedrigeren Temperaturen komme, sondern auch zu erheblich mehr Niederschlägen im Nordwesten der Staaten. Zwischen Kalifornien und Florida hingegen wird es ungleich trockener und wärmer werden. Auch Tropenstürme über dem Atlantik können nach Angaben des NOAA verstärkt auftreten.

Aber nicht nur in den USA beeinflusst La Niña das Wetter. Auch in Europa sind Auswirkungen möglich. So befürchten Meteorologen das vermehrt ehemalige Hurrikane als Sturmtiefs oder sogar als Orkane auf Europa zusteuern könnten.

Hoch Leiki heizt Europa auf und bringt heißes Spätsommerwetter in Deutschland

Doch derzeit versorgt das Hoch Leiki Deutschland mit heißem Spätsommer-Wetter. Warme Luft wurde dabei von dem Hochdruckgebiet angesaugt, was die Temperaturen auf bis zu 32 Grad klettern ließ. Am Mittwoch ziehen dann im Laufe des Tages Wolken auf, doch bleibt es dabei heiß. Doch bringen diese nicht den vielerorts dringend notwendigen Regen mit sich. Höchstens im Bergland könnte es Schauer geben. Danach macht sich allmählich kühlere Meeresluft über Deutschland breit, die dann die Spätsommerphase verdrängt. Der DWD rechnet dann für Donnerstag nur noch mit Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Herbstwetter weiter entwickeln wird.

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