Weiter steigende Infektionen mit Omikron-Subtypen – Experten besorgt

In den vergangenen Wochen sind die Neuinfektionszahlen mit der Subvariante BA.5 besonders in Portugal stark angestiegen. Auch in Deutschland zeigt sich inzwischen ein Trend, denn Stichproben haben gezeigt, dass sich die Mutanten immer weiterverbreitet, wenn auch noch auf einem recht geringen Niveau.

Aus dem Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts geht hervor, dass inzwischen rund 5,2 Prozent aller Neuansteckungen auf BA.5 zurückgehen, nachdem der Anteil Ende April bei lediglich 0,6 Prozent gelegen hatte. Der Gesundheitsminister zeigt sich besorgt und sieht in der aktuellen Variante ein ungleich höheres Ansteckungspotenzial als es bei BA.1 schon der Fall war. Im ZDF „heute-journal“ sagte er, man müsse sich darauf gefasst machen, im Herbst größer Probleme zu bekommen. Dies zeige sich auch an der Zahl der Krankenhauspatienten und der Sterblichkeit im Zuge von BA.5 in Portugal, obwohl dort 87 Prozent der Bevölkerung geimpft sind.

Momentan ist aber die BA.2-Sublinie mit weit über 90 Prozent der Ansteckungen noch immer die klar vorherrschende Variante. Glücklicherweise kann das RKI von weiter zurückgehenden Krankenhaus-Zahlen berichten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat BA.4 und BA.5 schon vor längerer Zeit als besorgniserregende Varianten von Omikron eingestuft. Virologen, etwa die an der Universitätsklinik Frankfurt tätige Sandra Ciesek, sehen eine reelle Chance, dass auch in Deutschland die beiden Mutationen einen Durchbruch erleben werden. Besonders die Änderungen im Erbgut der Viren sorgen dafür, dass sie besser den Antikörperschutz von Geimpften und Genesenen umgehen könnten.

Darüber hinaus zeigt sich, dass ein effektiver Schutz gegen die neuen Subtypen trotz einer vorangegangenen BA.1-Infektion nicht gegeben zu sein schein. Besonders bei länger zurückliegenden Infektionen drohen daher neue Ansteckungen, so die Wissenschaftler. Zudem müssen sich noch zeigen, ob sich an der Schwere der Erkrankung durch BA.4 und BA.5 etwas Wesentliches geändert habe. Virologin Ciesek hielt mit Blick auf die Anpassungen der Impfstoffe an die neuen Gegebenheiten fest: „Leider wird einem auch bewusst, dass wir mit einem BA.1 angepassten Impfstoff wohl wieder hinterherlaufen werden. Hier müssten wir besser und schneller werden.“

Die momentan verwendeten Impfstoffe basieren noch auf den Virusvarianten aus dem Jahr 2020. Selbst Experten waren danach überrascht, wie sehr sich die Eigenschaften durch die Mutationen verändert hatten. Neue Wellen, die durch die Veränderungen in BA.4 und BA.5 entstehen könnten, lassen sich nur durch Impfkampagnen verhindern, sagte der südafrikanische Experte Tulio de Olivera schon vor einigen Wochen. Besonders wirksam sei demnach eine hybride Immunität. Diese entsteht durch eine Infektion in Verbindung mit einer Impfung und schütz effektiv vor Impfdurchbrüchen.

13 Kommentare

      1. Vorsicht:
        “Die Behörden melden den Ausbruch einer neuen Infektionskrankheit. Das Eselsfieber greift das Gehirn der Infizierten an, besonders die Gehirnareale, die für kritisches und logisches Denken zuständig sind. Die Infizierten verlieren ihre kognitiven Fähigkeiten fast komplett, sie können nur noch einzelne Sätze aus dem letzten Rundfunk Nachrichten wiederholen. In Berlin wurde eine infizierte Person aufgegriffen, die nur noch Satzteile stammelte:
        “Klimawandel alle tot, keine Nebenwirkungen, Russen böse, Bill Gates hat euch lieb, wir haben die beste Demokratie, Presse unabhängig…
        Experten
        befürchten, dass sich bereits Millionen Menschen unbemerkt infiziert haben könnten!

          1. Rio Reiser

            @Rio: Gratulation, dass Du nich gefährdet bist

            Gratulation das Sie Ironie nicht von ernst gemeinten Inhalten unterscheiden können. Das muss man auch erstmal hinbekommen.

  1. Also, ich fasse mal zusammen:

    Der aktuelle Imfstoff ist für Varianten aus 2020.
    Der von Biontec aktuelle der sich noch in der Entwicklungsphase befindet ist für BA1 angepasst.
    90% der Neuinfektionen in Deutschland sin BA2 und ca. 5% sind bereits BA5.

    Fakto: Es gibt keinen wirkungsvollen Impfstoff, und wird es vermutlich auch nie geben.
    Zitat:
    “Neue Wellen, die durch die Veränderungen in BA.4 und BA.5 entstehen könnten, lassen sich nur durch Impfkampagnen verhindern, sagte der südafrikanische Experte Tulio de Olivera schon vor einigen Wochen.”

    Aha: Impfkampagnen für Impfstoffe die weit hinterherhängen????
    Zitat:
    “Besonders wirksam sei demnach eine hybride Immunität. Diese entsteht durch eine Infektion in Verbindung mit einer Impfung und schütz effektiv vor Impfdurchbrüchen.”

    Aha:
    Eine Infektion in Verbindung mit einer Impfung, ist doch ein Impfdurchbruch, oder ?
    Also Impfdurchbrüche schützen also vor Impfdurchbrüchen!!!!

  2. Hallo! Es gibt ständig irgendwelche Infektionen aber es wird nicht von jeder so ein Aufriss gemacht wie bei Covid, Affenpocken usw. Ich erinnere immer wieder an die zig-Grippewellen, die in den Jahrzehnten immer wieder aufgetreten sind. Aber………………….keine wurde so intensiv betrieben wie die letzen 2 Jahre bei Covid!!!

  3. Kennen wir das nicht auch von der Grippeschutzimpfung? Da ist es doch auch so, dass es nur den Impfstoff vom der vergangenen Virusmutante ist.

    1. Tamara sagt:
      04/06/2022 um 10:21 Uhr
      Kennen wir das nicht auch von der Grippeschutzimpfung? Da ist es doch auch so, dass es nur den Impfstoff vom der vergangenen Virusmutante ist.

      Muss man da aller paar Monate boostern? Auch da sterben jährlich trotz mit oder ohne Grippeschutz Imfpung viele Menschen, genau weil eben der Impfstoff der Viren-Variante hinterher hinkt Aber, dieser Impfstoff hat eine richtig Zulassung, ist entsprechend getestet und darf sich entgegen zum Corona-“Impfstoff” auch Impfstoff nennen! Ist eine Impfpflicht gegen Grippe im Gespräch? Wird man ausgeschlossen, darf Geschäfte / Restaurants u.a. nicht betreten und wird beschimpft, wenn man sich nicht gegen Grippe impfen lässt? Haben Sie jemals irgendwo ein Schild gesehen “Zutritt nur mit Grippeschutzimpfung”? Mussten Sie irgendwo schon mal ihren Impfpass vorzeigen um zu beweisen das Sie
      Grippeschutz geimpft sind, müssten Sie sich testen lassen? Also mir ist nichts davon bekannt. Die Corona-impfung schützt nichts und niemanden, es gibt keinerlei Garantie für einen leichteren infektionsverlauf, es werden immer mehr Nebenwirkungen bekannt und immer mehr vollständig geimpfte und geboosterte sind hospitalisiert. Niemand kann garantieren das unsere Kinder oder Enkel oder wir selber später keine Schäden davon tragen. Jeder der die Risiken in Kauf nehmen will und irgendeinen Nutzen für sich sieht, soll sich doch bitte alle drei Monate eine neue Spritze holen, aber ohne das diejenigen, die das eben nicht möchten in irgendeiner Weise diskriminiert werden!

  4. Ich bin kein “Experte”, kann nur raten: drei Tage vor Erkrankung einfach einen Schnaps zu sich nehmen. Ich hatte nie eine Grippe.

    1. Negiwadi ,lassen Sie doch diesen Mist Alkohol war noch nie ein Allheilmittel und schon garnicht dafür sonst wäre mein Partner an COVID-19 nicht gestorben.

      1. Tamara sagt:
        04/06/2022 um 17:12 Uhr
        Negiwadi ,lassen Sie doch diesen Mist Alkohol war noch nie ein Allheilmittel und schon garnicht dafür sonst wäre mein Partner an COVID-19 nicht gestorben.

        Ihr Partner hatte COPD und war doppelt geimpft, war auch schon in einer gefährdeten Altersgruppe, das haben Sie alles damals selber so angegeben. Sie können das auch noch so oft behaupten, es kann nicht nachgewiesen werden das er an Covid 19 verstorben ist. Wenn Ihre Geschichte überhaupt wahr ist. Denn wer bitte setzt sich hin und schreibt in irgendwelche Foren Texte, kurz nachdem sein Partner verstorben ist? Das nur mal so am Rande. Es ist ja jedem selber überlassen wie er mit Trauer umgeht. Es hat mich aber doch gewundert. Wie ist denn das überhaupt möglich, wenn Ihr Partner doch mit der sicheren Impfung so gut geschützt war? Sie haben damals behauptet er hätte nur eine dritte Spritze gebraucht und es wäre nichts passiert! Das ist absoluter Schwachsinn. Ich kenne COPD und die Auswirkungen! Denn wie ich es schon erwähnt hatte, ist mein Mann ebenfalls daran erkrankt! Ihr Partner ist vielleicht MIT Corona gestorben, war aber durch die COPD und durch sein Alter ein Risikopatient. Deshalb wurde er damals auch geimpft als diese Impfkampagne losging! Das sollten Sie eigentlich auch alles selber wissen.

  5. Ich bin kein “Experte”, kann nur raten: drei Tage vor Erkrankung einfach einen Schnaps zu sich nehmen. Ich war nie ernsthaft krank.

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