Wichtige Änderungen für Verbraucher ab 1. Oktober – das müssen Sie wissen

Im Oktober treten wichtige Änderungen in Kraft, über die sich alle Verbraucher informieren sollten. Neue Verordnungen und Vorschriften werden eingeführt: Verpflichtende Gasheizungs-Checks, Änderungen bei Löhnen und Verdienstgrenzen sowie neue Corona-Maßnahmen – all das kommt im Oktober. Außerdem drohen Kostensteigerungen durch die neue Gasumlage.

Mindestlohn und Verdienstobergrenze ändern sich
Ab dem 1. Oktober steigt der Mindestlohn von 10,45 auf 12 Euro. Tarifverträge, die niedrigere Gehaltsstufen vorsehen, sind dann hinfällig. Damit verbunden ist auch eine Änderung der Regelung für Minijobber: Bislang durften sie zwischen 450 und 1.300 Euro im Monat verdienen, nun verschiebt sich diese Grenze auf 520 bis 1.600 Euro.

Corona-Maßnahmen kehren zurück
Ab dem 1. Oktober besteht wieder Maskenpflicht. Dies wird für alle öffentlichen Verkehrsmittel gelten, einschließlich Fernzügen (aber nicht Flugzeugen), Krankenhäusern, Kliniken und Pflegeheimen. Ein aktueller negativer Corona-Test ist auch für alle Besucher dieser Gesundheitseinrichtungen erforderlich.

Der Status “vollständig geimpft” wird sich ebenfalls ändern. Während bisher zwei Impfungen ausreichten, um als vollständig geimpft zu gelten, ist ab dem 1. Oktober eine dritte (Auffrischungs-)Impfung erforderlich, um diesen Status zu erhalten.

Obligatorischer Heizungscheck
Ab dem 1. Oktober müssen Hauseigentümer ihre Heizung von einem qualifizierten Techniker überprüfen und gegebenenfalls einstellen lassen. Dies ist Teil der neuen “Maßnahmen der Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen” der Bundesregierung.

Gasumlage
Trotz des wachsenden Widerstands vieler in der Bundesregierung droht die Gasumlage nach wie vor. Diese wird ab dem 1. Oktober zu einer zusätzlichen Gebühr von 2,419 Cent pro Kilowattstunde Gas führen. Selbst Wirtschaftsminister Robert Habeck hat inzwischen aber Zweifel an der Notwendigkeit der Umlage geäußert.

Eine Alternative zur Gasumlage wäre die Finanzierung der Verluste der Energieunternehmen aus dem Staatshaushalt. Dies wird jedoch vom Finanzministerium strikt abgelehnt. Um die steigenden Energiepreise zu bekämpfen und die Gasumlage auszugleichen, hat die Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Gaslieferungen von derzeit 19 Prozent auf 7 Prozent zu senken.

4 Kommentare

  1. Durch massive Steuersenkungen bei Gas, Öl , Strom und Kraftstoff wäre den Bürgern geholfen. Bei Gas sind die Preise teilweise um 300% gestiegen. Die Steuer von 19 auf 7% zu senken ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Gasumlage muss ganz entfallen.
    Wir Verbraucher sind sicher nicht an dieser Energiekrise schuldig, die teilweise hausgemacht ist.
    Warum lässt man Putin nicht über Nord Stream 2 Gas liefern ? Die GRÜNEN sind dagegen , was Einfluss auf den hohen Gaspreis hat.
    Biden muss man erklären, dass er sein teueres Frackinggas liefern kann, das aber zu Konditionen wie für das Gas aus Russland bezahlen, bezahlt haben. Wenn Biden darauf nicht eingeht, dann sollte das nicht unser Problem sein.
    In solchen Situationen dürfen ideologische Einstellungen nicht dazu führen, dass bei uns preislich alles an die Wand gefahren wird.

  2. DA LOBE ICH MIR DEN SCHITT, er hatte in den 70 Jahren einen Lohn und Preisstopp gemacht damit die Bevolkerung nicht Hungerleiden mußten, aber sen Preisansteg haben wir den Grünen zu verdanken und der verdammten FDP, DR, Franz Jansen

  3. Alle diese Politiker sollen verschwinden ob SPD,Grüne,FDP die bringen eigenen Volk in Armut. Hauptsache das alle die auf soziale Kosten leben kriegen alles bezahlt.Die Leute die arbeiten oder gearbeitet haben müssen hungern,nicht heizen und nicht duschen. Leute wach auf und überlegt euch ganz genau wenn ihr nächste mal wählt.

  4. Ein großer Teil der Wähler die sich für die GRÜNEN entscheiden, sind Jungwähler. Die fallen eben auf die Tricks dieser Pseudo-Öko-Globalisten herein., denen es ausschliesslich um Macht geht.
    Nicht umsonst will man, wie von den GRÜNEN gefordert, das Wahlalter von derzeit 18 Jahren auf 16 Jahre heruntersetzen. Damit würde man eine Wählerschaft erreichen, der jegliche Lebenserfahrung fehlt, aber die Macht der GRÜNEN in der Regierung sichert.
    Wenn die GRÜNEN dann noch erreichen, dass Cannabis legalisiert wird, dann werden die GRÜNEN dies als deren “Erfolg” wohl zu vermarkten wissen, was bei den Kiffern sicher gut ankommt und weitere Stimmen für die GRÜNEN sichert.
    Janetta; Auf Kosten anderer leben. Ich gehe mal davon aus, dass 60% der Hartz IV Bezieher arbeitsfähig sind. Doch, es gibt keinerlei Verpflichtung bei uns, eine Arbeit aufnehmen zu müssen.
    Manche verstehen es eben, lange Zeit auf Kosten der Allgemeinheit zu leben. Es gibt immer noch genug Menschen die täglich zur Arbeit geben und Steuern bezahlen. Andere beschäftigen sich eben nur mit der Frage, von welchem Amt bekomme ich wieviel Geld.
    Wenn du zu MIndestlohnkonditionen arbeiten musst, die hohen Energiepreise zu zahlen hast, dann dürfte sich ein Hartz IV Bezieher besser stellen, denn der muss sich über Heizkosten keine großen Gedanken machen. Die Steuerzahler halten denen den Hintern im Winter warm.
    Das große Erwachen kommt erst in 2023, wenn die Haushalte ihre Jahresendabrechnung von den Energieversorgern bekommen. Derzeit merkt noch keiner etwas wegen er hohen Energiekosten.

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