

Die deutschen Flugplätze befinden sich zunehmend in der Gefahrenzone für Attentate und Übergriffe durch Terroristen und Spione. Gerade hat die Polizei einen Großalarm am Flugplatz in München ausgelöst und Anwohner in der unmittelbaren Nachbarschaft werden von den Behörden dazu aufgefordert, sich zu Hause zu halten. Dieses Mal handelt es sich allerdings nicht um eine Bomben- oder Drohnendrohung, sondern um eine nicht weniger gefährliche Bedrohung. Laut der örtlichen Polizei soll sich seit den Morgenstunden ein Raubtier auf Abwegen in der Nähe des Flughafens in der bayerischen Landeshauptstadt aufhalten. Augenzeugenberichten zufolge handelt es sich bei dem Tier um eine Raubkatze, mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen Puma.
Foto als Beweis liegt vor
Laut einer Sprecherin des Landratsamts in Erding kamen erste Berichte über eine Sichtung des gefährlichen Raubtiers in der vergangenen Nacht bei den Notrufzentralen ein. Die riesige Katze soll sich im Naturschutzgebiet Notzinger Moos in der Gemeinde Oberding aufhalten, das an den Flughafen München angrenzt. Laut den Behörden liegt auch bereits eine Aufnahme des Tieres vor, die dessen Anwesenheit in dem Gebiet bestätigt. Im Augenblick sind die Behörden noch damit beschäftigt, eine genauere Ortung des Tiers vorzunehmen, bevor Suchmannschaften losgeschickt werden können. In der Zwischenzeit sollen weder Kinder noch Haustiere ins Freie gelassen werden und von Spaziergängen in der Gegend wird ebenfalls dringend abgeraten. Der Landkreis Erding hat in diesem Zusammenhang Warnungen auf sozialen Netzwerken veröffentlicht:
Unbekannte Herkunft
Pumas sind Raubkatzen, die normalerweise auf dem amerikanischen Kontinent ihr Zuhause haben. In ihrem gewohnten Lebensraum vermeiden die eher scheuen Tiere Kontakt mit Menschen. Bei Konfrontationen können sie sich allerdings als lebensgefährlich erweisen. Die Behörden in Bayern haben bisher noch nicht herausfinden können, wie der amerikanische Besucher in das deutsche Naturschutzgebiet gelangt ist. Derzeit gibt es keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region und auch Zoos haben genau die Anzahl an Pumas, die sie haben sollten. Wer das Tier sieht oder weiß, wo es sich zurzeit aufhält, soll sich sofort bei der Polizei in Erding melden.
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Der Puma ist kein gefährliches Raubtier. Er ist ein scheues Tier und meidet die gesellschafft von Menschen. Diese eigenschafft lässt ihn als sehr intelligent erscheinen.