Desaströs: Crashtest deckt massive Probleme bei E-Autos auf

Niemand will es sich vorstellen, aber leider ist es wahr: Wenn ein Elektroauto einen Unfall hat, so kann es zu diversen Problemen kommen, die man vom Autofahren so bislang nicht gewohnt ist. Ein Crashtest hat das ganze jetzt einmal genauer untersucht und die Probleme auf den Tisch gelegt.

Anhand von zwei verschiedenen Unfall-Szenarien zeigten Forscher nun die spezifischen Risiken, die man als Fahrer von batterieelektrischen Fahrzeugen eingeht: Zum einen rückte der Unterboden der Autos und zum anderen das hohe Gewicht in den Fokus der Tester.


Um auf den Unterboden mit den dort angebrachten Batterien hinzuweisen, simulierten die Unfallforscher einen Crash, der durch das starke Beschleunigungspotenzial der E-Autos ausgelöst wurde. Im Test verlor der Fahrer beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr eine Verkehrsinsel und überschlug sich. Die Fahrgastzelle blieb dabei zwar intakt, aber der Unterboden wurde massiv beschädigt.

Zwar ist die Batterie durch zusätzliche Versteifungen vorne, hinten und auch seitlich sehr gut geschützt, doch nach Einschätzung der Forscher könnte es bei so einer starken Beschädigung durchaus zu einer Brandgefahr kommen. Es wird daher gefordert, dass der Unterboden mit einer Titanplatte versehen wird. Zudem regten die Experten an, dass beim Euro NCAP ein zusätzliches Crashtest-Szenario durchgeführt werden solle um die Stabilität von unten zu überprüfen.

Als zweites Untersuchungsszenario und um auf die unterschiedlichen Gewichtsklassen aufmerksam zu machen, inszenierten die Forscher einen Frontalunfall mit Tempo 50 zwischen einem herkömmlichen VW Golf VII und einem batterieelektrischen.

Der E-Golf bringt rund 400 Kilogramm mehr auf die Waage als der Verbrenner. Das leichtere Fahrzeug ist bei einem Crash im Nachteil, weil die Energiebelastung größer ist als beim schweren Fahrzeug. Da beide Fahrzeuge aber über moderne Sicherheitssysteme verfügen, werden die Effekte der Massendifferenz kompensiert und beide Fahrgastzellen bleiben intakt.
Bei älteren Verbrennermodellen ohne moderne Sicherheitsausstattung sähe das in einem Unfallszenario aber anders aus. Fahrer schwerer Fahrzeuge sollten daher besonders umsichtig und rücksichtsvoll unterwegs sein.

4 Kommentare

  1. Also solange es geht Benziner oder Diesel fahren. Das sind ja nicht die einzigen Nachteile ,auch bei einem Brand ist die Brandbekämpfung (LÖSCHEN) problematisch. Und in welchem Auto ab Baujahr sind mit diesen Sicherheitssystemen versehen ,das NICHTS passiert? Und wenn dann noch Sicherheit (Titanplatte) eingebaut werden muss wird das Auto noch teurer. Titan wurde schon in den 1950 Jahren über UMWEGE für die AMERIKANISCHE Weltraummission aus RUSSLAND BESORGT. Also wieder woher nehmen und NICHT stehlen.

  2. Ich werde mich hüten, mir ein sowas von dämliches und auch noch überteuertes und obendrein umweltvernichtendes E-Auto zu kaufen.
    Ich lasse mir von der Regierung nichts vorschreiben. Ein Glückwunsch an alle Grünen-Anhänger + Fans, die sich ein E-Auto gekauft haben – und das bei den Strompreisen……………..ich lach mich schlapp. Das kommt davon, wenn man den Affen alles nachmacht und auf die hört. Schaltet mal Euer Gehirn vorher ein.

  3. Hallo Leute, typisch Deutsch wir wollen weg vom co2 klar, aber leider war ein Krieg so nicht vorhersehbar und damit alle Kosten für Energie sind jetzt überteuert. Die Hetze gegen alles neue und nach dem Motto der Briten alles was alt ist hat sich bewährt alles neue muß man sehen ob es sich bewährt aber eine Chance auf Bewährung erhält die Neuheit nicht.
    Ich fahre jetzt 1 ganzes Jahr ein Elektro Auto Reichweite 300-350 Kilometer je nach Fahrweise Verbrauch nach 10100 Km 12,3 kwh je 100 km.
    Leider muß ich feststellen das dies bei den neu auf den Markt kommenden Fahrzeugen die Systemverbräuche auf 20 und mehr kwh steigen, hier sehe ich die Einsparungen nicht da Solarenergie eher behindert wird der Leitungsausbau nicht weitergeht Schnellladestationen nicht errichtet werden und die Schnelllademöglichkeiten auch der Fahrzeuge sich nur langsam verbessern (der Haltbarkeit der Batterie geschuldet).
    Ja das Brandverhalten und die Brandgefahr ist problematisch aber die gibt es auch beim Verbrenner.
    Es ist die Vielfalt der Möglichkeiten und hier ist einmal der Verbraucher der wählt und die Industrie die diesem Verbraucher Ihr Produkt anbietet, und dazwischen sitzt die Politik die alles reglementiert und vermeintlich lenkt.
    Hier sieht man das im Leben nichts planbar ist , höchstens regelbar.
    Zum großen Glück kann man sich noch als Verbraucher entscheiden und bekommt nichts zugeteilt .
    Jeder soll es machen wie er glücklich wird Kommentare wie nie E-Auto oder jetzt aber teuer da Elektropreise steigen oder so. Klar müssen die Kosten für Steuervergünstigungen Kfz-Steuer Parkplatzgebühren etc alle irgendwann von uns bezahlt werden siehe Pandemie Test etc.

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