Deutsche Bank schützt Mullah-Tochter

Während das Leben unter dem iranischen Mullah-Regime für die Bürger des Landes zum Albtraum geworden ist, lassen es sich die Familien der diktatorischen islamistischen Regierungselite gut gehen.  Westliche religiöse Vielfalt, Moral und Demokratie sind zwar offiziell im Land verpönt, aber wenn es um die eigenen Kinder geht, wollen die Mullahs diese doch lieber nach Europa oder in die USA zur Ausbildung und in Sicherheit schicken. 

Den Behörden in den Vereinigten Staaten unter Trump ist dies schon längst ein Dorn im Auge. und viele der Mullah-Sprösslinge haben dort seit dem Amtsantritt Trumps ihren Job verloren und wurden ausgewiesen. Gerade erst hat die berüchtigte US-amerikanische Einwanderungsbehörde ICE die Aufenthaltsgenehmigung für die Nichte und Großnichte des rücksichtslosen iranischen Generals Qasem Soleimani festgenommen und interniert, aber in Europa und europäischen Firmen sieht man die regimetreuen Islamisten eher mit Wohlwollen.

Deutsche Bank im Fokus  

Dabei ist besonders die Deutsche Bank einmal wieder unangenehm aufgefallen. Dort versteckt nämlich die Nichte eines besonders hohen Tieres im iranischen Regime. Maryam Fereydoun, die von der Deutschen Bank in London als Sachbearbeiterin für „die Finanzströme aus dem Nahen Osten“ fest angestellt ist, gehört zu der im Iran berüchtigten Familie des ehemaligen Präsidenten Hassan Rouhani. Sie ist die Tochter des jüngeren Bruders des vormaligen Landesoberhaupts und verheiratet mit Sajjad Khoshroo, dem Sohn eines weiteren hochrangigen Mitglieds der iranischen Führungselite.  Weder Maryam Fereydoun noch ihr Mann, der von der SOAS University of London als Lehrbeauftragter in der rechtswissenschaftlichen Fakultät angestellt ist, haben je Abstand von den brutalen Taten ihrer Familienangehörigen genommen.  

Aufruf zur Entlassung und Ausweisung 

Laut der iranischen oppositionellen Gruppe „Regime Out“ befinden sich zurzeit etwa 4000 Angehörige von Mitgliedern der iranischen Führungselite in Europa und den Vereinigten Staaten. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese alle aufzuspüren und die jeweiligen Staaten und Arbeitgeber dazu aufzufordern, die regimetreuen und potenziell sogar gefährlichen Iraner und Iranerinnen zu entlassen und auszuweisen. Aus den Vereinigten Staaten haben mehrere Universitäten dem bereits Folge geleistet. Die Deutsche Bank aber hat keine Anstalten gemacht, sich von der islamistischen zu trennen. In diesem Zusammenhang sammelt jetzt die Organisation in einem Aufruf Unterschriften.

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  • Woran sich leider (wieder 'mal) zeigt, dass Demokratien viel wehrhafter werden müssen. Zwar ist's mitunter leider nicht vermeidbar, (sogar) mit Diktatoren zu kooperieren. Dazu gehört aber m.E. nicht die Gewährung von Unterschlupf oder sich von solchen Leuten im eigenen Land auch noch durchsetzen zu lassen.
    Was wissen und berichten dazu BND und VS und wird das etwa ignoriert?

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Alexander Grünstedt