Drei Flugzeugunglücke an diesem Wochenende

Bei sommerlichem Wetter hat es an diesem Wochenende viele Hobbyflieger in die Luft gelockt. Doch dabei kommt es zu mehreren Unglücken, bei denen an verschiedenen Orten in Deutschland bis zu fünf Menschen sterben. Ein weiterer Mann wurde bei einem Absturz schwer verletzt.

An diesem Wochenende sind bei verschiedenen Flugzeugabstürzen mindestens drei Menschen in Deutschland ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sind noch zwei weitere Menschen getötet worden, ein anderer Mann ist in der Vulkaneifel bei einem Unglück schwer verletzte worden.

In Mehren in Rheinland-Pfalz kam bei der Bruchlandung eines einmotorigen Ultraleichtflugzeuges der Pilot der Maschine ums Leben. Der Co-Pilot im Alter von 60 Jahren ist dabei schwer verletzt worden, teilte die Polizei in einer ersten Stellungnahme mit. Beim Landeanflug schoss das Flugzeug aus bislang noch vollkommen ungeklärter Ursache über die Landebahn hinweg. Daraufhin hat es dann Feuer gefangen. Noch am Unfallort ist der Pilot im Alter von 59 Jahren seinen schweren Verletzungen erlegen.

Am Samstag kam es in einem Wald bei Rheinstetten nahe Karlsruhe zu einem weiteren Unglück. Auch dabei stürzte ein Ultraleichtflugzeug ab. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort sind die beiden Männer, die in dem Flugzeug unterwegs waren, aller Wahrscheinlichkeit nach tot. Dies teilte ein Sprecher der Polizei in Karlsruhe mit. Gegen 18.11 Uhr war das Flugzeug „im Sturzflug“ in das Waldgebiet gestürzt. Es ist davon auszugehen, dass das Flugzeug zuvor auf dem Segelflugplatz Rheinstetten gestartet war.

Zwei Segelflugzeuge abgestürzt

Zuvor war es bereits am Samstag im Münsterland zu einem Unglück gekommen, bei dem zwei niederländische Segelflugzeuge abgestürzt waren. Dabei sind zwei Personen ums Leben gekommen. Dazu sagte eine Polizeisprecherin, dass es sich dabei vermutlich um die beiden Piloten der Flugzeuge handele. Entdeckt wurde einer der Toten an einem Wald zwischen Haltern und Dülmen, der Zweite lag direkt im Wald.

Auch hier ist bislang noch nicht bekannt, was die Ursache für den Absturz war. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Flugplatzes Borkenberge. Es sei durchaus im Rahmen das Möglichen, dass es zu einem Zusammenstoß der beiden Flugzeuge in der Luft kam oder das es Berührungen mit den Baumwipfeln gegeben hat, hieß es aus Kreisen der Ermittler. Nach Polizeiangaben lagen die beiden Wracks nur wenige hundert Meter voneinander entfernt am Waldrand.

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