Flugzeug stürzt in Wohnhaus

Bei einem Flugzeugunglück am Samstagnachmittag kamen mindestens drei Menschen ums Leben. Ein kleines Kind wurde verletzt. Der Flieger stürzte in ein Wohnhaus in Wesel am Niederrhein.

Ein Ultraleichtflugzeug kollidierte am Samstagnachmittag mit dem Dach eines Wohnhauses in Wesel am Niederrhein. Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei kamen bei dem Unglück drei Menschen ums Leben.

Das Haus geriet bei dem Unfall in Brand. Dieser konnte noch vor 17:00 Uhr durch einen Großeinsatz der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Dennoch wurde der Dachboden des Gebäudes völlig zerstört. Feuerwehr und Rettungssanitäter aus dem gesamten Kreisgebiet kamen zum Einsatz. Bei der Begehung des Gebäudes fanden die Einsatzkräfte ein zweijähriges, leicht verletztes Kind und eine schwer verletzte Frau.

Zunächst waren die Einsatzkräfte von zwei Opfern ausgegangen, später musste die Zahl auf drei korrigiert werden. Zwei der Todesopfer waren die Insassen des Fliegers, das dritte Todesopfer ist die Frau, die sich vermutlich in dem Haus aufgehalten hatte, als das Flugzeug hineinkrachte. Am Samstagabend stellte sich heraus: Sie starb in Folge des ausgebrochenen Feuers. Im Rettungswagen erlag sie ihren Brandverletzungen. Ihre Identität konnte zunächst nicht festgestellt werden. Vermutlich handelt es sich jedoch um die Mutter des nur leicht verletzten Kleinkindes.

Im weiteren Umkreis der Unfallstelle meldeten Rettungskräfte einen Fallschirm. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass es sich um den Notfallbremsschirm des Flugzeugs handeln könnte.

Ein Augenzeugin sah das Unglück vom Parkplatz eines Supermarktes aus. Sie sei durch ein ungewöhnliches Geräusch auf den Vorfall aufmerksam geworden. „als wenn man Pappe über einen Boden zieht“, zitiert die „Westfälische Rundschau die Zeugin“. Danach habe die Frau beobachtet, wie das Flugzeug ins Dach des Hauses stürzte. Aus anderen Medienberichten stammen Behauptungen, dass der Flieger vor dem Absturz mit einem Heißluftballon kollidiert sei. Dies wurde offiziell nicht bestätigt. Vermutlich hatten die Augenzeugen den Notfallbremsschirm mit einem Heißluftballon verwechselt.

Flugzeugabsturz in Brandenburg – alle haben überlebt

Erst am vergangenen Wochenende war ebenfalls ein Ultraleichtflugzeug in Brandenburg verunglückt. Auch das Brandenburger Flugzeug stürzte in ein Gebäude. Glücklicherweise konnten die Insassen in diesem Fall jedoch gerettet werden. Beide Insassen der Kleinmaschine, ein 68-jähriger Pilot und sein Sohn (46) wurden zwar schwer verletzt, schwebten aber nicht in Lebensgefahr. Der Flieger war in den Tower des Flugplatzes Müncheberg östlich von Berlin gestürzt. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hing die kleine Maschine noch an der Reling des Gebäudes. Der Tower selbst wurde dabei nur leicht beschädigt, auch wurde niemand innerhalb des Gebäudes verletzt.

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