Forscher verkünden bahnbrechenden Erfolg in der Krebsforschung

Forscher des Memorial Sloan Kettering Krebszentrums in New York City freuen sich über eine “bahnbrechende” experimentelle Behandlung beim sogenannten Rektumkarzinom. Ein bislang noch experimentelles Medikament könne weitreichende Auswirkungen haben.

Alle Patienten, die während der Studie mit einem experimentellen Immuntherapeutikum gegen Rektumkarzinome behandelt wurden, sind in Remission gegangen – ein Ergebnis, das die Forscher als Durchbruch feiern.
Bei allen 14 Patienten, die das neue Medikament Dostarlimab erhielten, wurden nach sechs Monaten keine Spuren von Krebs mehr festgestellt. Die Forscher setzten dabei sämtliche Untersuchungsmethoden ein: Endoskopien, MRTs und auch andere Scans, die normalerweise zur Diagnose bei Krebs genutzt werden.


Die Forscher bezeichneten die Ergebnisse, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden, als “bahnbrechende Erkenntnisse” und sagten, sie seien erstaunt über die universelle Erfolgsquote. „Ich glaube, dass dies das erste Mal in der Geschichte des Krebses ist”, sagte Dr. Luis Diaz, ein führendes Mitglied des Teams, gegenüber der New York Times.

Für die betroffenen Patienten – und möglicherweise auch für andere Patienten mit bestimmten Arten von Enddarmkrebs, war das Ergebnis sehr vielversprechend. Es ermöglichte ihnen, weitere Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen zu vermeiden.

„Operationen und Bestrahlungen haben dauerhafte Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, die sexuelle Gesundheit, die Darm- und Blasenfunktion, und die Folgen für die Lebensqualität sind beträchtlich, vor allem bei denjenigen, bei denen eine Standardbehandlung das Kinderkriegen beeinträchtigen würde”, sagte eine weitere leitende Forscherin, Dr. Andrea Cercek. „Da die Inzidenz von Rektumkarzinomen bei jungen Erwachsenen zunimmt, kann dieser Ansatz eine große Wirkung haben”.
Dostarlimab wurde von dem Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline entwickelt. Das Medikament wurde den Patienten alle drei bis sechs Monate verabreicht und kostete pro Dosis 11.000 Dollar.

3 Kommentare

  1. Das wäre super, aber die Krankenkasse in Deutschland würde es nie als Arzneimittel übernehmen auch wenn es heilen würde. Lieber wird das Geld woanders eingeplant. Andere bekommen teure Arzneimittel obwohl Sie noch nie In der Krankenkasse eingezahlt haben. Ich habe Krebs seid 1 Jahr. Aber ich würde es nie bekommen auch wenn ich weiter leben könnte.

    1. @ G.W. – dann wünsche ich Dir erstmal alles Gute und das Du den Krebs besiegen kannst.
      Sicherlich hast Du Recht – aber versuchen könnte man es trotzdem mal bei der Krankenkasse, wenn es notwendig wäre und man daran erkrankt ist.

  2. Das wäre super, aber leider wieder ein Durchbruch durch Andere.
    Die einstige Apotheke der Welt und die Spitze der Medizinforschung ist zum Bitsteller geworden.
    Wo ist D gelandet?
    Grün und Links mit ihren Bildungstheorien haben aus unserem Schulsystem ein Fiasko gemacht.
    Zukünftig müssen wir alles Inovative im Ausland kaufen.

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