Frau stirbt an Schlankheitspillen-Cocktail

Statt gesunder Ernährung zog sie Schlankheitspillen vor – und starb daran. Dieses Schicksal traf nun eine 21-jährige Studentin aus England.

Wie der britische „Mirror“ berichtet, kaufte das Opfer, Eloise P., die besagten Pillen von Bernard R. (32), nachdem eine Anzeige in einem Onlineforum ihr Interesse weckte. Was die Werbung aber nicht verriet, waren die wirklichen Inhaltsstoffe der Pille. In den Tabletten soll nämlich der Giftstoff Dinitrophenol (DNP) enthalten gewesen sein. Seine Kunden aus Großbritannien täuschte R. aber, indem er das eigentlich tödliche DNP als gesundheitsförderndes Kurkuma beschriftet hatte.

Der Tabletten-Verkäufer musste sich nun vor einem englischen Gericht in Hampshire wegen Totschlags verantworten und ist auch verurteilt worden.


Er wurde von der Anklage beschuldigt, ein gelbes Pulver aus einer Chemiefabrik in China erstanden und mit großen Gewinn als Schlankheitspillen weiterverkauft zu haben. Wie der „Mirror“ weiß, belieferte er mit seinen Pillen Kunden rund um die Welt. Ob es noch mehr Menschen gibt, die durch seine Pillen zu Tode gekommen sind, ist bisher nicht bekannt.

Laut Gerichtsmedizin schluckte Eloise P. übrigens acht der angeblichen Diätpillen, bevor sie einen massiven Herzanfall erlitt und in Folge dessen auch umgehend starb.

DNP wurde übrigens ursprünglich zur Bombenherstellung im Ersten Weltkrieg verwendet und ist in keinem Falle zum Verzehr geeignet. Trotzdem ist das Mittel in bestimmten Kreisen auch als Fettverbrenner der besonderen Art bekannt. Auf sämtlichen Social-Media-Plattformen vergleicht man seine Einnahme auch mit Russischem Roulette, da man vorher nie wissen kann, ob die Einnahme tödlich endet – so wie im Fall der verstorbenen Eloise P.

Grade Mädchen und junge Frauen werden von dem heutigen Frauenbild so massiv eingeschüchtert und gelenkt, dass viele in ihrer Not zu solch abstrusen Diätpillen greifen. Oft mit fatalen Folgen.