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Frau überlebt 70-Meter-Sturz – wird aber erst nach sieben Tagen gerettet

Eine 23-jährige Frau stürzte mit ihrem Jeep von einer Klippe in Kalifornien. Mit schweren Verletzungen überlebte die Frau sieben Tage lang in der Wildnis bis sie endlich gefunden wurde.

Auf ihrem Facebook-Account berichtete Angela H. nun über ihr unglaubliches Erlebnis: Am 6. Juli befand sie sich gerade auf der Heimfahrt durch das warme Kalifornien, als ein kleines Tier auf die Straße sprang. Angela H. verriss das Lenkrad ihres Jeeps und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Dieses schlitterte eine steile Klippe hinab. Das Auto landete mit einem Totalschaden im Meer, aber die 23-Jährige überlebte.

An den Sturz erinnert sie sich kaum noch. Offenbar hatte sie jedoch das Wasser wachgerüttelt das, unten angekommen, über ihre Knie lief. Angela H. hatte Kopfschmerzen und jeder Knochen ihres Körpers tat weh. Dennoch gelang es der junge Frau, sich abzuschnallen, auszusteigen und zu schwimmen bis sie die Küste erreichte. Drei Tage lang lief sie die Küste entlang auf der Suche nach einem Weg, den steilen Hang wieder nach oben zu klettern. Die Lage schien mit ihren Verletzungen jedoch aussichtslos. Vollkommen ausgezerrt, suchte sie schließlich nach Trinkwasser und fand Moos aus dem heraustropfte.

Indessen hatten die Behörden eine große Suchaktion gestartet. Diese blieb jedoch erfolglos. Weitere vier Tage musste die Frau ausharren, rief um Hilfe und dämmerte zunehmend vor sich hin. Schließlich fanden zwei Camper das Autowrack und alarmierten die Polizei. Niemand glaubte, dass Angela H. den Sturz aus 70 Metern Höhe überlebt haben könnte.

Als die Polizei dem Hinweis nachging, fanden sie schließlich die Schwerverletzte und man brachte sie ins Krankenhaus. Dort wurden eine Hirnblutung, vier gebrochene Rippen und Schlüsselbeine, einen Lungenkollaps, geplatzte Blutgefäße und schwere Sonnenbrände festgestellt.

Angela H. zeigte unglaublichen Überlebenswillen und wertet das Erlebnis auch im Nachhinein mit einer inneren Stärke, die Staunen lässt: „am Ende des Tages zählt nichts davon. (…) Ich sitze im Krankenhaus, lache mit meiner Schwester so lange, bis meine gebrochenen Knochen weh tun. Ich habe ein paar der tollsten Menschen kennengelernt und etwas so einzigartiges und schreckliches erlebt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es noch ein größeres Ziel für mich im Leben gibt.“