Für 2,19 € mit dem Zug quer durch Deutschland

Mit dem Zug für 2,19 € quer durch Deutschland? Das ist möglich dank einer aktuellen Rabatt-Aktion des Schnäppchen-Anbieters Flixtrain. Vom 07.01.2019 bis zum 31.03.2019 verspricht der Anbieter die Zugfahrt durch Deutschland ab 2,19€ mit dem FlixTrain. Das Angebot soll jedoch angeblich nur bis Freitag 14.12.2018 um 23:55 Uhr buchbar sein.

Das Flixzug-Angebot umfasst laut Website die Strecke von Berlin bis Stuttgart, über Hannover, Kassel, Frankfurt und weitere Zwischenstationen, sowie die Strecke Hamburg bis Köln, über Osnabrück, Essen, Düsseldorf und weitere Stationen. Andere Strecken befährt der Anbieter mit seiner Busflotte.

Flixtrain und -Bus als Alternative zur Bahn
Als 2013 das Bahnmonopol gekippt wurde, versuchten mehrere Busunternehmen den deutschen Reisemarkt zu erobern. Flixbus setzte sich bald als Markführer durch und bietet neben den Busreisen auch die oben genannten Bahnreisen an. Die Busreisen des Münchner Anbieters sind vor allem bei jungen Menschen sehr begehrt, um günstig quer durch Deutschland zu reisen.

Durch seinen Erfolg hat Flixbus nahezu alle Fernbus-Mitbewerber verdrängt und steht nun laut WELT in der Kritik, seine Fast-Monopolstellung zu Ungunsten des Verbrauchers zu nutzen. Katharina Dröge, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag und Sprecherin für Wettbewerbs- und Handelspolitik wurde von der WELT wiefolgt zitiert: „In der Praxis haben die Beschwerden gegen Flixbus bei den Verbraucherzentralen zugenommen. Auch das Streckenangebot wurde eingedampft.“ Ein Fall für das Kartellamt? Nein, trotz großem Erfolg befinden sich die Zahlen des Fernbusanbieters unterhalb der Umsatzschwellen, die eine Kartellamtprüfung rechtfertigen würden.

Dennoch wird Flixbus hin und wieder in seine Schranken gewiesen. Gerade erst hat der Fernbusanbieter mit einem verlorenen Gerichtsurteil Schlagzeilen gemacht. Flixbus hatte bei Zahlungen via Paypal zusätzliche Gebühren erhoben. Das Münchner Landgerichts erklärte die Exrtragebühr für rechtswidrig.

Grüner als die Bahn?
Der Fernbus-Anbieter Flixbus hat sich nicht nur dem Label „günstig“ verschrieben, sondern beteiligt sich auch an diversen Klimaschutzmaßnahmen. Damit Kunden Ihre CO²-Bilanz (Die Menge an CO² die man durch seine Aktivität in die Atmosphäre lässt) wieder ausgleichen können, steht zu jeder Busfahrt-Buchung die Option „Klimaschutztbeitrag“ bereit. Wählt der Kunde diese Option, so wird ausgerechnet, wie hoch die CO²-Emission ist, die die Fahrt pro Person verursacht. Dann wird ein entsprechender Ausgleichs-Zusatzbetrag auf den Ticketpreis erhoben. Der freiwillige Umweltbeitrag werde dann nach dem Prinzip des Emissions-Zertifikatehandels in ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt investiert, so verspricht Flixbus auf seiner Website.