

Eine Nachricht, die für Urlauber in Griechenland nichts Gutes verheißt: Auf mehreren griechischen Inseln wurde der Notstand ausgerufen.
Griechenland und seine paradiesischen Inseln gehören zu den beliebtesten Reisezielen deutscher Urlauber: 5,7 Millionen von uns strömten im vergangenen Jahr dorthin. Und das aus gutem Grund: Die Vielfalt und Schönheit der griechischen Landschaft bieten zusammen mit dem zuverlässig sonnigen Wetter den perfekten Ort für einen erholsamen Urlaub. In diesem Jahr gibt es jedoch ein Problem, dessen sich Urlauber bewusst sein sollten.
Wassernotstand auf 13 Inseln
Viele griechische Inseln leiden unter schwerwiegender Wasserknappheit: Auf dreizehn Inseln sahen sich die Behörden bereits gezwungen, den Notstand auszurufen. Da die Wasserreserven besorgniserregend zur Neige gehen, ermöglicht dieser Schritt die unverzügliche Einleitung von Hilfsmaßnahmen.
Der Grund für die extreme Dringlichkeit liegt natürlich darin, dass die Hochsaison nun in vollem Gange ist und sich die Einwohnerzahl vieler Inseln in den kommenden Tagen aufgrund des Touristenansturms verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen wird. Die aufgrund der anhaltenden Dürre ohnehin schon geringen Wasserreserven werden nicht ausreichen, um den gestiegenen Bedarf zu decken.
Auf den folgenden Inseln gilt aktuell der Notstand:
Poros
Astypalaia
Tinos
Alonissos
Karpathos
Leros
Patmos
Symi
Meganisi
Zentral-Korfu und die Diapontia-Inseln
Chios
Samos
Kalymnos
Urlauber könnten Einschränkungen bemerken
Zur Unterstützung werden kurzfristig Entsalzungsanlagen angemietet – deren Betrieb ist jedoch teuer und energieintensiv, sodass weiterhin Anstrengungen erforderlich sind, um Wasser wo immer möglich zu sparen. Urlauber könnten daher folgende Einschränkungen bemerken:
Urlauber sollten sich außerdem bewusst sein, dass Griechenland – wie so viele andere Länder auch – in diesem Jahr bereits von mehreren gefährlichen Hitzewellen heimgesucht wurde. Sie sollten Ihren Urlaub entsprechend planen – so entspannt wie möglich und mit wenig körperlicher Anstrengung in der Sonne. Planen Sie Aktivitäten nach Möglichkeit in die kühleren Morgen- oder Abendstunden und legen Sie häufige Pausen ein (auch beim Sightseeing).