Gruselfund: Hausmeister entdeckt menschliches Skelett im Keller

Hessen: Als ein Hausmeister den Kellerverschlag eines Mehrfamilienhauses Frankfurt am Main räumte, machte er einen grausigen Fund: Zwischen Müllbergen lag ein menschliches Skelett.

Der Kellerverschlag eines Mehrfamilienhauses im Frankfurter Stadtteil Bockenheim sollte neu vermietet werden. Deswegen räumte der Hausmeister die Räumlichkeiten. Nachdem er etwa drei Viertel des Kellers geleert hatte, machte der Mann einen grausigen Fund. Zwischen den Bergen aus Müll kamen menschliche Knochen zum Vorschein. Die örtliche Polizei bestätigte, dass dringender Verdacht besteht, dass es sich um das Gerippe eines Menschen handelt. Geschlecht, Alter und Todesumstände sind jedoch noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin gemäß einer dpa-Meldung die von mehreren Medien zitiert wird. Weiter hieß es: „Da ist wirklich nichts mehr dran.“ Man geht aufgrund des Zustands der Knochen davon aus, dass die menschlichen Überreste dort schon seit Monaten oder Jahren gelegen haben.

Der Kellerraum soll offen zugänglich sein und niemand habe sich dafür verantwortlich gefühlt, was dort abgelegt wird. „Das war so ein Keller, wo jeder seinen Mist abgeladen hat, um den sich dann keiner schert“ sagte die Polizeisprecherin. Trotzdem, so merkte sie an, sei es „verwunderlich, dass das niemand mitbekommen hat.“ Das Skelett soll nun in der Rechtsmedizin begutachtet werden. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen zur Todesursache des unbekannten Verstorbenen auf.

Durchbruch im Fall Ramona Kraus
In einem anderen grausigen Fall kommt die Polizei der Wahrheit nach 22 Jahren endlich näher: Die 10-jährige Ramona Kraus verschwand 1996 auf dem Schulweg. Fünf Monate später wurde ihre Leiche in einem Waldstück bei Eisenach gefunden. Seit drei Jahren beschäftigte sich eine Sonderkommission mit drei „Altfällen“ ungeklärter Kindermorde in Jena. Jene Kommission nahm jetzt einen vorbestraften Sexualstraftäter fest. Der Mann befand sich wegen sexuellem Missbrauch und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aktuell im offenen Vollzug in Thüringen. Während eines genehmigten Freigangs schlugen die Ermittler zu und nahmen den Triebtäter fest. Der Verdächtige wurde nach den Durchsuchungen und Vernehmungen in eine Thüringer Haftanstalt überstellt, weil nach den Vernehmungen der Tatverdacht bestehen blieb. Bislang musste der mutmaßliche Täter seine Haftstrafe im offenen Vollzug absitzen. Das bedeutet: Er durfte tagsüber raus, musste aber im Gefängnis übernachten. Die Freigänge bleiben ihm vorerst wieder verwehrt. Aus ermittlungstechnischen Gründen halten sich die Behörden noch bedeckt. Es besteht jedoch die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der schockierende Fall Ramona Kraus damit endlich gelöst wird.