Höhlen-Drama auf Mallorca: Kletterer stirbt in berüchtigter Höhle

Die Mittelmeerinsel Mallorca ist der Sehnsuchtsort vieler deutscher Urlauber, doch immer wieder kommen auch schlechte Nachrichten zu Tage. Am gestrigen Dienstag hatte trotz einer bestehenden Unwetterwarnung ein Mann eine Höhle betreten und war dabei von einer Welle erfasst und ins Meer hinausgezogen worden. Der 43 Jahre alte Mann kam dabei ums Leben. Dieses Unglück ist nicht das erste Mal so passiert.

Derzeit wird die beliebte Insel Mallorca von einem tödlichen Drama erschüttert. Am Dienstag war ein Tourist aus Deutschland in eine Höhle hinabgestiegen und bei einem anschließenden Unfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, sei der Mann aus Bottrop in Nordrhein-Westfalen trotz einer bestehenden Unwetterwarnung mit Sturm und hohen Wellen in der Gemeinde Felanitx eine Treppe an der Klippe von Cala Serena hinabgestiegen. Dabei ignorierte er auch ein Schild, dass vor einem Betreten der Örtlichkeiten bei schlechtem Wetter warnte.

Höhlen-Drama auf Mallorca kostet deutschen Touristen das Leben

Doch kaum, dass der Tourist das Ende der Treppe erreicht hatte, riss ihn eine Welle fort und schleuderte ihn mit voller Wucht gegen die Felsenwand. Sofort wurde von Zeugen ein Notruf abgesetzt, was einen Arzt eines in der Nähe gelegenen Hotels zum Ort des Geschehens brachte. Dieser konnte jedoch nur noch mit ansehen, wie das Meer den Mann hinauszog. Die stürmischen Witterungsbedingungen verhinderten dabei zunächst eine Rettungsaktion. Erst am Abend konnten Taucher die Leiche des Mannes aus dem Wasser ziehen. Erste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es sich um einen 43 Jahre alten Mann handelt.

Höhle von Cala Serena bekannt für schwierige Bedingungen

Die Höhle, in der das schreckliche Unglück passierte, ist nicht zum ersten Mal Ort eines Dramas. Schon im Jahre 2013 war ein 30 Jahre alter Mann verunglückt. Zusammen mit Freunden war er ebenfalls bei schlechten Bedingungen zum Klettern gekommen. Meterhohe Wellen rissen die Gruppe ins Meer, mehrere Personen konnten glücklicherweise mit Verletzungen gerettet werden, der 30-Jährige ist aber bis zum heutigen Tage nicht gefunden worden.

Ein Kommentar

  1. … wenn das der Mensch auch dringend braucht! Hätte er doch im Club oberhalb in Ruhe einen Wein getrunken, wäre er noch unter uns. Er war doch schon alt genug, um das Risiko abzuschätzen.

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