Ikea: Endlich ist „Åskväder“ auch in Deutschland erhältlich

„Åskväder“ ist schon lange ein Hit bei Ikea. Bisher musste man allerdings ins Ausland, um das Smart-Home-Zubehör zu erhalten. Jetzt endlich wird der Artikel auch in Deutschland verkauft.

Das smarte Steckdosensystem Åskväder ist seit kurzem in Deutschland erhältlich. Ikea bietet das beliebte Zubehör seiner Smart-Home Kollektion seit Anfang des Jahres in Schweden an. In Deutschland suchte man bislang vergebens.

Bei Åskväder handelt es sich zunächst nur um eine Steckdosenverlängerung in verschiedenen Ausführungen. Die einzelnen Module lassen sich miteinander kombinieren und bieten so einfache Lösungen für Wohnung mit begrenzten Steckdosen. Doch darüber hinaus kann das Åskväder-Steckdosensystem mit dem Zusatzmodul der Tradfri-Steuerung verbinden. Damit wird das Steckdosen-System smart. Mit der Tradfri-App oder einer Fernsteuerung kann die Stromzufuhr aktiviert oder deaktiviert werden. So lassen sich „dumme“ Geräte per App an- und ausschalten.

Åskväder gibt es als Einzel- oder Doppelsteckdose und mit Zuleitung in verschiedenen Kabellängen. Alles kann nach Belieben zusammengesteckt werden. Viele Anwendungen sind denkbar. Die Preise für die einzelnen Module liegen bei 5 bis 10 Euro. In den Ikea-Filialen gibt es außerdem fertig zusammengestellte Sets. Wer hier findig wird, kann noch einmal ein paar Euro sparen.

Achtung: Warenknappheit bei Elektro-Einbaugeräten
Egal, ob Steckdosensystem oder andere Ikea-Produkte. Dass die Artikel in den Filialen vorrätig sind, ist leider nicht mehr ganz so selbstverständlich wie es das lange war. Im Online Handel sieht es nicht besser aus.

Wer an Einrichtungsgegenständen Interesse hat, müsse mit steigenden Preisen rechnen, warnt der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM). Demnach bestehen immer noch Lieferschwierigkeiten, was zu Warenknappheit und damit zu Preiserhöhungen führen könne. „Wir sehen bereits jetzt eine durchschnittliche Preiserhöhung um bis zu zehn Prozent auf bestimmte Artikel“, erörterte Verbands-Geschäftsführer Christian Haeser.

Besonders bei sogenannter weißer Ware, also Elektro-Einbaugeräten, sei die Lage gerade schwierig. Das meldete auch Ikea Deutschland-Chef Denis Balslev und gab zu, dass die Kunden sich auf Preiserhöhungen und lange Wartezeiten einstellen müssen.

Laut Handelsverband ist dies alles noch eine Konsequenz der Pandemie. Noch immer ständen Containerschiffe weltweit im Frachtstau. Die Container liegen in den Häfen und müssen warten, bis die Beladung stattfindet. Beim Weitertransport an Land käme es dann zu personellen Überlastungen. So zögen sich die Logistikprobleme durch die ganze Transportkette bis zum Einzelhandel.

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