Krankenkassen-Zusatzbeitrag steigt im nächsten Jahr auf 1,3 Prozent

Trotz der schweren Wirtschaftskrise sollen die Krankenkassenbeiträge in der Corona-Pandemie im nächsten Jahr steigen. Um 0,2 Prozent auf dann 1,3 Prozent im Durchschnitt soll der Zusatzbeitrag dann steigen.

Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf ein „Maßnahmepaket“ des Bundesgesundheitsministeriums und des Finanzministeriums darüber berichtet. Mit den erwarteten Zusatzeinkünften von rund 3 Milliarden Euro soll das erwartete Defizit von 16 Milliarden Euro im nächsten Jahr gedeckt werden. Zusätzlich soll der Bundeszuschuss für den Gesundheitsfonds einmalig um fünf auf dann 19,5 Milliarden Euro erhöht werden. Dem gegenüber sollen Krankenkassen mit hohen Rücklagen gezwungen werden, acht Milliarden Euro in den Fonds einzuzahlen, das dann allen Kassen zur Verfügung steht.

Beitrag für Sozialversicherungen dann nur knapp unter 40 Prozent-Marke

„Dieses Maßnahmenpaket stellt sicher, dass die von den Regierungsparteien beschlossene ‚Sozialgarantie 2021‘ eingehalten werden kann“, argumentieren das Finanz- und das Gesundheitsministerium. Zudem verweisen sie auf die im Rahmen des Konjunkturpaketes abgegebenen Sozialgarantie. Diese sieht eine Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge bei „maximal 40 Prozent“ vor.

Inklusive der Anhebung liegen in 2021 die Gesamtsozialversicherungsbeiträge mit 39,95 Prozent unterhalb der 40 Prozent-Marke. Den Krankenkassen sind wegen der Wirtschaftskrise Milliardeneinnahmen entgangen. Anfang September war bekannt geworden, das durch den Konjunktureinbruch 16,6 Milliarden Euro fehlen. Rechnerisch müsste sich der Zusatzbeitrag auf 2,19 Prozent verdoppeln.

Den weiteren Angaben zufolge waren pandemiebedingte Mehrausgaben von rund 3,4 Milliarden Euro veranschlagt worden. Darin enthalten sind Kosten für einen Impfstoff wie auch die Tests und die Behandlung von Covis-19-Erkrankten.

2020 fehlen Krankenkassen auch schon drei Milliarden Euro

Auch kam es zu Mindereinnahmen durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Der Fehlbetrag für dieses Jahr wird nach Expertenangaben bei rund drei Milliarden Euro liegen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag müsste wegen dieser Lücke eigentlich von 1,1 Prozent auf dann 2,19 Prozent verdoppelt werden. Ziel der Regierung war es aber, in der Krise die Sozialabgaben bei maximal 40 Prozent zu festigen. Der Fehlbetrag wird daher aus dem Bundeshaushalt beglichen.

Beitragsbemessungsgrenze für Krankenversicherung steigt auf 4837,50 Euro

Parallel dazu wurden auch die neuen Beitragsbemessungsgrenzen für Gutverdiener bekannt. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung werden Beiträge dann bis zu einem Betrag von 7.100 Euro im Westen und 6.700 Euro im Osten fällig. Und auch in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt die Beitragsbemessungsgrenze zu Beginn des neuen Jahres von 4.687,50 Euro auf dann 4.837,50 Euro.

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