Lauterbach warnt vor Supermutation: „Es ist nicht vorbei“

Omikron soll nicht die letzte Mutation des Coronavirus gewesen sein. Vielmehr vermutet Gesundheitsminister Lauterbach künftig noch tödlichere Varianten, vor denen man sich dringend schützen müsse. Hierfür will der Mediziner nun die Impf-Infrastruktur in Deutschland neu gestalten.

„Wenn wir eine Variante bekommen, die so ansteckend ist wie Omikron, aber deutlich tödlicher, müssten wir in allerkürzester Zeit in der Lage sein, einen neuen Impfstoff zu entwickeln und zu produzieren”, sagt er im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“.

Die Bundesregierung bereite sich aktuell schon auf genau diese neue Infrastruktur vor. Um im Falle des Falles dann auch wirklich schnell reagieren zu können. „Wir sind gerade dabei, eine Struktur dafür zu schaffen. Wir brauchen eine stehende Infrastruktur. Deutschland ist derzeit in einer vulnerablen Phase. Es kann jederzeit zu einem weiteren schweren Ausbruch kommen. Wir dürfen nicht der naiven Annahme verfallen, es sei gleich vorbei. Es ist nicht vorbei“, erklärt der SPD-Politiker mit Nachdruck.

Hoffnungsvoll blickt Lauterbach aber auch Richtung Impfpflicht. Er sei überzeugt davon, dass diese auch viele Ungeimpfte noch zu einer Immunisierung bewegen könnte. „Man muss akzeptieren, dass man selbst mit der Pflicht niemals alle Menschen erreichen wird”, sagte er. „Aber ich bin davon überzeugt, dass es eine große Gruppe von Ungeimpften gibt, die wir durch die Impfpflicht zu einer Impfung bewegen können.”

Karl Lauterbach ist auch trotz des milderen Verlaufs von Omikron der festen Überzeugung, dass man eine Impfpflicht bräuchte. An dieser führe in Zukunft einfach kein Weg vorbei.

„Wir dürfen nicht mehr in eine Situation geraten, in der ein Sommer trügerisch gut ist, uns aber im Herbst neue Varianten überraschen – und das, ohne dass die breite Bevölkerungsmehrheit geimpft ist. Denn dann ginge alles wieder von vorne los.”

Und damit hat der Epidemiologe natürlich recht!

4 Kommentare

  1. Eine große Gruppe Ungeimpfter könnte noch dazu „bewegt“ werden. Wenn ich das lese könnte ich kotzen, warum sagt man nicht wie es ist? Gezwungen! Bevor ich meinen Job verlieren würde, würde ich natürlich Klein beigeben, naja, wird keinen jucken, aber damit hätte mich die Politik dann endgültig verloren. Einfach nur noch ekelhaft das Ganze…

    1. Wenn man dann nach der Zwangsimpfung durch die quasi ja nicht existierenden Nebenwirkungen an Herzinfarkt oder Blutgerinsel, Zytokinsturm usw. verstirbt, ist das dann Mord von Staats wegen?

      1. Ja, theoretisch, hilft nur nix. Sollen Sie mit der Pflicht kommen, unterschreiben dass ich das möchte werde ich aber nicht…und dann?

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