earth rekord

Mann rudert in 38 Tagen alleine über den Atlantik

Der Amerikaner Bryce Carlson ist in 38 Tagen alleine über den Atlantik gerudert. Er tat dies schneller als jemals jemand vor ihm und bricht damit den Atlantik-Rekord als Solo-Ruderer. Wie schafft man so etwas?

Nachdem Bryce Carlson mehr als einen Monat allein in einem Boot über den Atlantik verbracht hat, ist er froh, wieder an Land zu sein. Er könnte sich wünschen, reich und berühmt zu werden, aber Carlson hofft einfach nur, Andere mit diesem Abenteuer zu inspirieren. „Die Person, mit der wir im Laufe unseres Lebens die meiste Zeit verbringen müssen, sind wir selbst, also tun wir gut daran, uns so interessant wie möglich zu machen“, begründete Carlson sein Abenteuer, nachdem er wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

Another foggy North Atlantic day…

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Carlson ist 37 Jahre alt, ein Lehrer aus Ohio und sieht eigentlich ganz normal aus, das möchte er auch. Im CBC-Interview erklärt Carklson: „Ich wünsche mir, dass viele Zuschauer denken: ‚Dieser Typ scheint normal zu sein…. und wenn er das kann und wir Dinge gemeinsam haben, muss das bedeuten, dass ich wahrscheinlich zu mehr fähig bin, als ich denke.‘“

Bryce completed his crossing!! Official Time: 38 Days, 6 Hours, 49 Minutes He arrived in St. Mary’s Harbour on the Isles of Scilly at 7:39PM British Time. Pending confirmation, we have submitted the following to the Ocean Rowing Society and Guinness World Records: 1) WORLD RECORD: Fastest West to East solo and unsupported crossing of the North Atlantic Ocean. Start: St. John’s, Newfoundland End. St. Mary’s, Isles of Scilly The record is calculated by average speed over the full length of the row. Bryce’s average: 2.5 knots 2) We believe Bryce’s row is the fastest North Atlantic crossing of any unsupported row boat, no matter the number of rowers. Record previously held by a boat of four. 3) First American to row solo and unsupported from West to East across the North Atlantic.

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Carlson stieß von St. John’s ab und verbrachte 38 Tage, sechs Stunden und 49 Minuten allein auf einem Boot, bevor er am Samstag auf den Isles of Scilly, Großbritannien, landete. Ein unfassbarer Rekord. Doch es ging ihm gar nicht darum, den Weltrekord zu knacken. „Ich wollte ein Abenteuer erleben, dieses Abenteuer mit der Welt teilen, und das habe ich erreicht“ und ergänzt, dass die Geschichte die er nun zu erzählen hat, es wert war, sich 38 Tage der Isolation zu stellen und die Anstrengungen zu überstehen.

Der Lehrer, der in biologischer Anthropologie promoviert hat, erzählt: „Irgendwann will ich ein alter Mann sein, ein weiser alter Mann, der viele lustige Geschichten zu erzählen hat. Diese Erfahrung ist wirklich nur ein Teil auf dem Weg dahin.“ Einer der Höhepunkte seines Abenteuers, war eine Nacht, in der er an biolumineszierendem Plankton vorbeigerudert war.

„Eines Nachts ruderte ich, ein wenig später war das Wasser voll mit diesem leuchtenden Plankton.“ Carlson hörte gerade Tanzmusik, weil sie ihm Energie gibt, „ich ließ die Tanzmusik spielen, und bei jedem Schlag, den meine Ruder aufs Wasser schlugen, leuchtete das Wasser mit diesem Plankton auf“, sagte Carlson.