Niederlande stoppen AstraZeneca-Impfungen komplett

Der Imageschade des Corona-Impfstoffes AstraZeneca scheint nicht umkehrbar. Immer öfter werden Fälle von Blutgerinnseln bekannt, die das Leben der Geimpften bedrohen oder es sogar beenden.

Deutschlands Nachbarland, die Niederlanden, haben nun endgültig die Notbremse gezogen und setzen die Impfungen mit dem Stoff für die gesamte Bevölkerung auf unbestimmte Zeit aus. Ursprünglich plante die niederländische Regierung, die Impfungen auf Menschen über 60 Jahre zu beschränken. So wie dies in Deutschland mittlerweile praktiziert wird. Abschließend entschied man sich aber dann dafür, die Impfungen komplett zu stoppen um die Bevölkerung zu schützen.
Auch Gesundheitsminister Hugo de Jonge erklärte, dass der vorübergehende Stopp eine Vorsichtsmaßnahme sei, um nicht noch mehr Menschen in Gefahr zu bringen.


Es wird sogar erwartet, dass weitere europäische Länder diesem Beispiel folgen, nachdem aus Großbritannien schon wieder zahlreiche neue Thrombosefälle im direkten Zusammenhang mit der Impfung gemeldet wurden.
In Deutschland wurden bis Anfang dieser Woche 31 Verdachtsfälle von Hirnvenenthrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung gemeldet. Dies berichtet das Paul-Ehrlich-Institut. Insgesamt wurden in Deutschland bisher drei Millionen Menschen einmal mit AstraZeneca geimpft. Womit nun die zweite Impfung bei den unter 60-Jährigen durchgeführt werden soll, ist bisher unklar. Die Ständige Impfkommission möchte dazu bis Ende des Monats eine Empfehlung herausgeben. Es bei nur einer Impfung zu belassen, weil man Angst vor einer weiteren AstraZeneca-Dosis hat, wird jedoch nicht empfohlen. Wer nur geringfügig geimpft wurde, hat ein größeres Risiko Mutationen zu entwickeln, gegen die die Medizin hingegen dann immer weniger ankommen wird.

Die zweite Impfung mit einem Impfstoff von BioNTech oder Moderna durchzuführen, ist eine mögliche Option, über die die Mediziner nun beratschlagen wollen.