Pfleger vergeht sich an hilfloser Rentnerin

Einem gerade erst 21-jährigen Altenpfleger wird vorgeworfen, eine blinde und gehörlose Rentnerin mehrfach sexuell missbraucht und auch vergewaltigt zu haben. Die Frau ist bettlägerig und konnte sich deswegen nicht wehren. Das abscheuliche Verbrechen soll sich in einem Altersheim im australischen Townsville City abgespielt haben.

Wie die britische „Daily Mail“ ganz aktuell berichtet, soll der Pfleger bereits am 29. November des vergangenen Jahres bei einer seiner Taten erwischt worden sein. Der Pfleger soll sich an besagtem Tag unter dem Vorwand, die Windeln seiner Patientin wechseln zu wollen, in ihr Zimmer geschlichen haben. Statt dort aber seiner vorgegebenen Arbeit nachzukommen, habe er sich an der vollkommen wehrlosen Frau vergangen.


Die Tat kam dann aber erst am nächsten Morgen ans Licht, als das Opfer sich einem anderen Mitarbeiter des Heimes anvertraute und sagte, dass ein Mann in der Nacht über sie hergefallen sei. Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass sich der Beschuldigte nicht zum ersten Mal an der Patientin vergangen hatte. So wie die Frau in ihrer Vernehmung berichtete, sollen die Vergewaltigungen bereits kurz nach ihrem Einzug in das Heim angefangen haben.

Sie konnte allerdings nicht viel früher etwas sagen, weil sie aufgrund einer Diabetes-Erkrankung bettlägerig und taub ist und den Angreifer demnach nicht einwandfrei identifizieren konnte. Außerdem spielte vermutlich auch große Scham eine Rolle.

Die DNA, welche am Opfer gefunden wurde, stimmte jedoch zu 100 Prozent mit der des 21-jährigen Pflegers überein. Die Anwälte des Angestellten erklärten vor Gericht, dass die gesicherten DNA-Spuren darauf hindeuten, dass es noch einen „dritten Beteiligten“ geben muss. Um wen es sich dabei handelt, ist unklar. Auch ist nicht bewiesen, dass diese Behauptung überhaupt stimmt.
Der Beschuldigte wurde sofort suspendiert und bleibt bis zum nächsten Gerichtstermin in Untersuchungshaft. Seine Tat leugnet er bisher gänzlich.