Problematisches Update für alle iPhone-Geräte

Das neue Apple-iPhone Update iOS 11.3.1. wurde vor einer Woche ausgerollt und bringt den Nutzern seither vor allem Eines: Überhitzte Geräte.

Dutzende Nutzer beschweren sich über überhitzte Akkus. Gleichzeitig entladen sich die Geräte mit dem neuen Update iOS 11.3.1 viel zu schnell. CHIP berichtet, „In einem Fall stürzte der Akkustand von 58 auf sieben Prozent innerhalb von drei Minuten ab.“ Betroffen seien vor allem die Geräte iPhone 7, iPhone 7 Plus und iPhone 8.

Eigentlich soll das Apple Update iOS 11.3.1 mehr Sicherheit garantieren und Fehler beheben, die bei der Nutzung von Ersatz-Displays auftreten. Viele iPhone-Besitzer ließen ihr Display von Drittanbietern reparieren. Diese sind oft günstiger als die Original Apple-Nachrüstung. Die neuen Touchscreens, die nicht aus dem Hause Apple waren, reagierten jedoch nach dem vorangegangenen Update iOS 11.3 nicht mehr auf Eingaben. Die selben Probleme traten bereits im Herbst 2017 auf. Das jüngste Update soll dieses Problem gelöst haben.

CHIP rät „Laden Sie das Update vorsichtshalber nicht auf Ihr iPhone. Apple arbeitet Insidern zufolge bereits an einem Update (iOS 11.3.2 und iOS 11.4). Offenbar will das Unternehmen dieses Upgrade in weniger als zwei Wochen ausrollen. Sofern Sie das Update bereits installiert haben und nun massive Probleme mit dem Akku feststellen: Wenden Sie sich umgehend an den Kundenservice von Apple. In den meisten Fällen hilft lediglich die Installation des Betriebssystems iOS 11.3.“

In diesem Monat schreibt Apple damit zum dritten Mal Negativ-Schlagzeilen. Bereits letzte Woche hatte eine Meldung für Furore gesorgt, weil bekannt wurde, dass das neue iPhone im Herbst ohne Adapter verkauft werden soll. Das kommende Apple iPhone X oder iPhone 8 wird voraussichtlich nur noch mit Apple-Sticker, Kopfhörer, Adapter von Lightening auf 3,5 Millimeter-Klinke, Netzteil und Aufladekabel ausgeliefert – ohne zugehörigen Adapter.

Anfang des Monats wurde Neil Campling von der Banken- und Finanzgruppe Mirabaud zitiert, weil er gegenüber CNBC behauptet hatte, das iPhone X sei „tot“. Er bezieht sich damit auf die verhältnismäßig schlechten Verkaufszahlen, die Apple in diesem Jahr zu verzeichnen hatte. „Die iPhone-Gewinne könnten womöglich auf das Niveau von 2013 zurückfallen, wie Analysten von Morgan-Stanley befürchten.“, berichtet CHIP. „Dies liege aber nicht einmal am hohen Preis für das iPhone X, sondern eher an der Tatsache, dass sich die Bereitschaft der Nutzer zu einer teuren Neuanschaffung verringert.“