Russland droht: Deutsche Rüstungs-Bosse müssen zittern

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine läuft im Augenblick so schlecht für die russischen Angreifer, dass selbst der Kreml jetzt Putin vor den Ausmaßen der Zerstörung warnt. Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges haben die Ukrainer mehr Gebiete zurückerobert als die Russen einnehmen konnten. Hinzu kommen enorme Verluste unter den bereits wenig motivierten russischen Soldaten, die sich neuerdings ganz neuen Gefahren ausgesetzt sehen. 

Um die eigenen Soldaten besser zu schützen, ist die Ukraine dazu übergegangen, anstatt Menschen Roboter in die Kampfzonen zu schicken. Diese haben sich als äußerst effektiv erwiesen und es sogar geschafft, Gebiete einzunehmen. Gleichzeitig hat sich der Krieg seit Beginn des Jahres zunehmend auch auf russische Städte verlegt, wo die Bevölkerung nach weiträumigen Internetsperren ohnehin schon ungeduldig wird. Putin gibt die Schuld für die augenblickliche Misere nicht nur der Ukraine, sondern auch Deutschland. 

Drohung an deutsche Standorte 

Der Grund für die russische Wut auf Deutschland liegt in der nahen Zusammenarbeit der deutschen Politik und Wirtschaft mit den Ukrainern. Laut Berichten in der letzten Woche hat der Kreml eine „Abschuss-Liste“ von deutschen Standorten publiziert, die damit rechnen können, russischen Angriffen ausgesetzt zu werden. Zufolge deutscher Experten in der russischen Hybriden-Kriegsführung ist es allerdings unwahrscheinlich, dass Russland zu den Maßnahmen von einem direkten Angriff auf deutschen Boden greifen wird. Stattdessen warnt der Russland-Experte und Thüringer Verfassungsschutz-Chef Stephan Kramer in einem Gespräch mit dem Handelsblatt davor, dass der russische Geheimdienst Attentate auf führende Köpfe in besonders der deutschen Rüstungsindustrie plant. Auch eine Zunahme der hybriden Kriegsführung auf deutschem Boden wird mit aller Wahrscheinlichkeit gerade genauestens vorbereitet.

Hybride Kriegsführung gegen Deutschland 

Laut Kramer wird Russland hier besonders auf Einschüchterung der deutschen Bevölkerung setzen.  Ziel ist es, durch Drohungen, „Fake News“ auf den sozialen Medien und wiederholte Cyberattacken sowie Sabotageakte an der Infrastruktur eine Verunsicherung unter den Deutschen zu bewerkstelligen und damit deren Meinung zu beeinflussen. Dies würde wiederum einen Einfluss auf die politischen Entscheidungsprozesse hierzulande zugunsten Russlands haben. Eine Lebensgefahr für Deutsche sieht Kramer allerdings nur für diejenigen, die leitende Positionen in der deutschen Rüstungsindustrie oder deren Lieferkette haben. Immerhin sei bereits im Jahre 2024 ein potenziell tödlicher Anschlag auf den Rheinmetall-Vorstandschef Armin Papperger vereitelt worden.

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Alexander Grünstedt