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Shitstorm auf Jagd-Touristin – Sie erschoss eine seltene Giraffenart

Ein schockierendes Foto geht durch die sozialen Medien. Die US-Amerikanerin Tess Thompson Talley reckt den rechten Arm in die Höhe, schaut triumphierend nach oben während Sie vor ihrer Beute steht und sich fotografieren lässt. Ihr Opfer ist eine schwarze Giraffe.

Das Foto sorgt überall in den Medien für Empörung und Unverständnis. Bei einer Safari in Afrika erlegte die leidenschaftliche Jägerin das majestätische Tier.

Das Netzportal „AfricaDigest“ bezeichnet sie als „weiße amerikanische Wilde“, die „nach Afrika kommt, um eine sehr seltene schwarze Giraffe zu töten – dank der Dummheit in Südafrika.“

Talley hatte das Bild bereits 2017 auf ihrer Facebookseite eingestellt. Es ist daher unklar, wann genau das Tier gejagt und getötet wurde.

Doch das ist kein Einzelfall. Eine 41-jährige Jägerin hatte bereits 2015 zahlreiche Tiere auf dem Gewissen, darunter Bären, Elche, Luchse, Zebras und Ziegen. Zu ihren Trophäen zählt die gewissenlose Jägerin nun auch eine seltene Giraffenart, welche sie erlegt hat. In einem Twitter postet Sie ihren „Erfolg“ und wurde mit einem Shitstorm und Morddrohungen verfolgt.

Die Anfang Vierzigerin hat ein Hobby, vielmehr eine Leidenschaft. Sie jagt gerne und viel. Rebecca Francis aus den USA liebt es an Safaris teilzunehmen und dabei verschiedene Tierarten zu jagen und zu erlegen. Neben Luchsen, Ziegen, Schafen, Hirschen und Bären hat sie auf den Safaris in Afrika auch Zebras und sogar Giraffen erschossen.

Doch alles kommt irgendwann ans Licht, denn der Schauspieler und Komiker Ricky Gervais postete auf Twitter ein Foto von der leidenschaftlichen Jägerin. Einmal posiert sie neben dem erlegten Tier, einmal liegt sie sogar daneben. Das Trophäenbild löste einen Shitstorm in den sozialen Medien aus.

Trophäenjagd in Südafrika, Sambia, Namibia und Simbabwe ist leider erlaubt- natürlich gegen Zahlung von sehr viel Geld. Solche eine „Safari“ kann gut und gerne bis zu 45.000 Euro kosten. Wohlhabende, westliche Hobbyjäger kommen auf dem Kontinent dafür voll auf ihre Kosten.

Ein Zahnarzt aus den Vereinigten Staaten hetzte und jagte an die 43 Wildtiere bei den Safaris. Als er das Wahrzeichen Afrikas erlegte musste der Hobbyjäger Palmer sogar untertauchen.

Die Jagd auf Cecil, den berühmtesten Löwen in Afrika, wurde ihm dann zum Verhängnis. Seine Helfer lockten den König der Tiere aus dem Nationalparkgebiet in einen Bereich, wo das Jagen erlaubt ist. Der Zahnarzt schoss mit Pfeil und Bogen auf das Tier, konnte es aber nicht erlegen. Nach einer 40-stündigen Hetzjagd, entdeckten die Jäger den völlig erschöpften Löwen und erschossen ihn dann.