Stiftungwarentest: Diese FFP2-Maske ist günstig und sehr gut

FFP2-Masken sollen vor der Infektion mit dem Coronavirus schützen. Doch wie Stiftung Warentest aufdeckt, sind nur wenige Modelle bedingungslos empfehlenswert. Dabei muss Qualität nicht teuer sein. Der Preisleistungssieger kostet nur 67 Cent pro Maske und weist eine hervorragende Schutzwirkung auf.

Stiftung Warentest hat zum zweiten Mal, die aktuell im Handel erhältlichen FFP2-Masken untersucht. Nur vier von 20 Modellen sind rundum empfehlenswert, darunter ein Model mit Spitzenpreis von 67 Cent pro Maske. Die getesteten Modelle werden in Drogerien, Baumärkten, Apotheken, Supermärkten sowie im Online- und Fach¬handel angeboten.

Bei vielen Masken hapert es an der Passform, andere erschweren das Atmen oder sind aus bedenklichen Materialien gefertigt. Wieder andere sind vor allem unverhältnismäßig teuer. Aber ein positives Ergebnis steht fest: alle 20 Masken schützen „sehr gut“ vor Aerosolen und damit vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 durch kontaminierte Raumluft.

Diese vier Masken werden „rundum empfohlen“

Bedenkenlos kaufen können Sie die Maske Aura 9320 vom Hersteller 3M sowie die Modelle von Lindenpartner, Moldex und Uvex.

Die Preise dieser Masken, deren Anbieter alle auf Arbeits- und Atemschutzmasken spezialisiert sind, variieren erheblich. So kostet eine einzelne Aura 9320 satte 2,74 Euro, wohingegen eine einzelne Maske von Uvex laut Stiftung Warentest in der Sammelpackung nur 67 Cent kostet.

Den besten Atemkomfort bieten die Masken Aura 9329 und die Moldex. Uvex und Lindenpartner schnitten hier etwas schlechter ab.

Sieben Masken machen Probleme beim Atmen

Wer die FFP2-Masken lange tragen muss oder generell Schwierigkeiten mit dem Atmen hat, sollte von den Masken Kingfa, Leikang, Mea Vita, Taidakang, Hygisun sowie von der dm-Maske Mivolis und der Rossmann-Maske Altapharma Abstand nehmen. Diese seien „Wenig geeignet“ wegen geringem Atemkomfort, so das Urteil der Stiftung.

Vier Masken sitzen nicht immer richtig

Die Masken von Medisana, Sentias, Univent Medical und Xique sind ebenfalls sehr hochwertig und bieten hohen Atemkomfort. Im Test saßen sie allerdings bei manchen Probandinnen und Probanden nicht richtig. Dafür gab es Punktabzug.

Sechs Modelle können für Allergiker zum Problem werden

Bei den Masken Dräger, Hum, Kingfa, Leikang, Sentias und Taidakang stellte Stiftung Warentest lösliche Latreproteine in den Bändern fest. Diese können bei Menschen mit Latex-Empfindlichkeit allergische Reaktionen hervorrufen. Das Risiko gilt allerdings als gering, heißt es in dem Bericht.

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