Temperatursturz & Schnee: Winter kehrt nach Deutschland zurück – Datum steht fest!

Der Winter ist noch nicht fertig mit Deutschland: An einem Tag genießen wir warme Frühlingsluft, am nächsten sollen die Temperaturen um 20 Grad stürzen und es wird Schnee vorhergesagt: Wie immer sind einige Regionen stärker betroffen als andere, aber eines ist sicher: Millionen von Bürgern steht ein Schock bevor.

Strahlender Sonnenschein und Höchstwerte um die 22 Grad, morgen vielleicht sogar bis zu 24 Grad. Nach den langen kalten Monaten scheint das wie ein Segen, doch der Winter ist noch nicht ganz vorbei: Die berüchtigten Eisheiligen stehen vor der Tür, und ein radikaler Wetterumschwung droht.

Dieses Wochenende ist es in den meisten Orten sonnig und schön. In der Nacht von Sonntag auf Montag wird es jedoch deutlich kühler. Laut DWD gibt es im „Süden und Südwesten über die Mitte nach Nordosten ausgreifende Regenfälle, teils kräftig und gewittrig“. Und die Temperaturen werden stark sinken: Die Rede ist von Tiefstwerten von 5 bis 1 Grad, in Bodennähe könnte es sogar bis zu -2 Grad werden.

Am Montag, dem 11. Mai, hält der Regen in diesen Gebieten noch an, und auch im Norden und Nordwesten ist mit zahlreichen Schauern zu rechnen.

Richtig unangenehm könnte es dann in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 12. Mai, werden: In den Alpen kommt es zu starken Niederschlägen, und die Schneefallgrenze sinkt im Mittelgebirge auf 700 bis 500 m. Laut Kachelmannwetter könnte der Tag in der Nürnberger Innenstadt mit Temperaturen von nur 4 Grad beginnen – wo noch am Sonntag stolze 24 Grad vorhergesagt waren!

Diese Kaltluftmasse bringt böigen Wind aus Nordwest mit sich. Vereinzelt sind Graupelgewitter möglich. Oberhalb von 700 m ist mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu rechnen. Laut dem ICON-Wettermodell ist Schnee bis auf 400 m möglich. Wie t-online schreibt, prognostiziert auch das GFS für Dienstagmorgen Schnee bis in tiefere Lagen, sodass es möglich ist, dass einige dichter besiedelte Gebiete einen Hauch von Weiß zu sehen bekommen. Der DWD warnt vor gebietsweise Bodenfrost.

Insgesamt also, auch wenn Sie nicht in einer Gegend wohnen, in der Schnee fallen könnte, handelt es sich dennoch um einen sehr extremen Wetterumschwung. Und obwohl dies zu dieser Jahreszeit nichts Ungewöhnliches ist – schließlich sind die Eisheiligen im 100-Jahres-Kalender nicht ohne Grund vom 11. bis zum 15. Mai aufgelistet! –, wird der plötzliche Temperatursturz wahrscheinlich viele Menschen überraschen. Auch auf den Straßen ist große Vorsicht geboten, besonders wenn Sie in diesem Zeitraum nachts oder in den frühen Morgenstunden unterwegs sind!

Wie immer ist es sehr ratsam, den Wetterbericht zu checken, wenn Sie Ausflüge oder Aktivitäten planen. Schließlich steht der Vatertag am 14. Mai schon vor der Tür, und obwohl die Höchsttemperaturen bis dahin bei kühlen, jedoch angenehmen 12 bis 16 Grad liegen dürften, sieht es derzeit so aus, als könnte es zu starken Regenfällen im ganzen Land kommen.

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Oskar Herbert