Tragödie im Familienurlaub: Wassersport-Unfall, drei Tote

Aus einem Urlaub voller Freude wurde eine Tragödie: Ein Kind wurde gerettet, aber Mutter und Vater sind tot. Die kleine Schwester wurde erst heute gefunden – ebenfalls tot. Bei ihrem Familienurlaub in den Niederlanden ereignete sich ein verheerender Unfall.

Die Tragödie ereignete sich am Veluwemeer, das sich in der Luftlinie auf halbem Weg zwischen Amsterdam und der deutschen Grenze befindet. Die vierköpfige Familie hatte sich dort auf eine Kanutour begeben. Doch das Boot kenterte, trieb später allein im Wasser. Beide Eltern sind tot. Ein Mädchen (5) wurde bis heute Nachmittag gesucht. Nur ihre ältere Schwester (7) konnte unter dramatischen Umständen gerettet werden.

Das siebenjährige Mädchen klammerte sich an eine Boje, als Rettungskräfte sie fanden. Ihre Mutter trieb im Wasser. Ihr lebloser Körper wurde geborgen. Für die Frau kam aber jede Hilfe zu spät. Am späten Abend wurde dann eine zweite Leiche gefunden: Es handelt sich mutmaßlich um den Vater. Heute Nachmittag wurde schließlich auch die Leiche der Fünfjährigen gefunden.

Nach dem fünfjährigen Mädchen wurde fast 24 Stunden lang gesucht. Die Einsatzkräfte rechneten heute nur noch damit, ihre Leiche zu finden. Keiner der Geborgenen trug eine Rettungsweste. In den Niederlanden, wie in den meisten EU-Staaten, besteht auch keine Pflicht, eine solche zu tragen. Ausgenommen sind die Fahrer von Motorbooten. Sie müssen eine Schwimmweste tragen.

Aus noch unbekannten Gründen ist das Boot gekentert. So etwas passiert unter anderem bei unerfahrenen Ruderern oder unruhigem Wasser. Auch dicht vorbeifahrende Motorboote können einen solchen Unfall verursachen. In diesem Fall ist die Unglücksursache noch unbekannt. Die Polizei ermittelt.

In der Nähe einer kleinen Insel namens De Snip fand man das leere Boot und alarmierte die Behörden. Am Donnerstag um 15:00 Uhr ging dann ein Notruf bei der Polizei ein. Rettungskräfte suchten das Gewässer in der Nähe von Biddinghuizen mit Booten und Helikoptern ab. Um evtl. untergegangene Körper zu suchen, kam sogar ein Echolot zum Einsatz.

Die Informationen stammen ursprünglich aus niederländische Medien. Sie machten keine Auskunft über die Identitäten der Unfallopfer und Hinterbliebenen.

Das Veluwemeer und ist ein populäres Ziel für Wassersportler. Wind und Wellen locken auch Surfer und Segler auf das Gewässer mit einer Fläche von 30 km² und Süßwasser-Eigenschaften. Eigentlich ist das Veluwemeer für viele Untiefen bekannt und deshalb auch zum Baden sehr beliebt. An vielen Stellen können Erwachsene stehen, aber eben nicht überall.

Ein Kommentar

  1. Tragisch.Nur das zeigt uns wieder einmal das gewisse eltern keine ahnung von verantwortung haben naiv durchs leben gehn.Eltern wie Meine, wir ( mit meiner schwester)mussten schwimmwesten auf botsfahrten tragen oder solang nicht schwimmen konnten schwimmflügel tragen.Bei gefährlichen bergwanderungen wurden wir an leine genommen das wir nicht abstürtzen wenn wir in der wleltgeschichte rumschauten.Wir fanden das nicht lustig,aber als wir dann grösser und erwachsener wurden konnten wir das sehr gut nachvollziehen.Gewisse die kinder wollen haben keine ahnung wie man sich gegenüber kinder verhält. Hab ich paa kollegen schon gesagt,kinder sind kein selbst läufer.Und weil die naiven eltern keine verantwortung hatten muss die 7 Jährige ohne schwester und eltern aufwachsen.Hoffe falls es selber kinder haben sollte irgendwann das es sich das z herzen nimmt was man macht.

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