Ungeimpften droht Kündigung und Strafgeld

Arbeitnehmer müssen geimpft, genesen oder getestet sein – sonst dürfen sie nicht mehr an ihren Arbeitsplatz. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen.

Ab Mittwoch gelten für alle Beschäftigten in Deutschland schärfere Corona-Regeln. Dann heisst es 3G im Job und wer sich nicht daran hält hat mit harten Strafen zu rechnen.

Arbeitnehmer müssen ihrem Arbeitgeber 3G nachweisen und wenn sie das nicht wollen, müssen sie täglich einen negativen Corona-Test vorweisen. Weigern sich Arbeitnehmer, müssen sie mit Aussperrung und Lohnentzug rechnen. „Man darf den Betrieb nicht betreten, und dann muss man auch damit rechnen, dass z.B. Lohnfortzahlungen infrage stehen”, so Sozialminister Hubertus Heil. Zudem stellt er Strafen in Hohe von bis zu 25.000 Euro in Aussicht.

Auch Abmahnungen und im Extremfall sogar eine Kündigung sind nicht auszuschließen, hieß es in Regierungskreisen. Und Ungeimpfte Beschäftigte müssen selber sehen, wie sie sich vor Dienstbeginn einen zertifizierten tagesaktuellen Schnelltest organisieren.

Rückenwind bekommt er vom Präsidenten des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, Der bringt angesichts von 3G am Arbeitsplatz auch Kündigungen für unwillige Ungeimpfte ins Spiel. Wenn ein Arbeitnehmer sich standhaft weigere und dies für einen längeren Zeitraum, dann biete er im Rahmen seines Arbeitsvertrages seine Arbeitsleistung nicht mehr an, sagte Wolf der „Bild“. Dann könne der Arbeitgeber fristlos kündigen, so Wolf.

Wer ungeimpft sei oder keinen Test machen wolle, dürfe nicht weiterarbeiten. „Dann entfällt die Lohnfortzahlung, die es in den ersten sechs Wochen gibt“, sagte der Verbandschef. Kurzfristig gebe es bei Verweigerung „so wie es Bundesarbeitsminister Heil gesagt hat, auch keine Entlohnung“. Wolf sprach sich zugleich für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona aus: „Sind wir mal ehrlich: Impfpflicht ist uns in Deutschland doch nicht fremd. Ich bin in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden und kann mich noch erinnern, dass es in der Schule damals diese Schluckimpfung gegen Polio gab. Es ist aus meiner Sicht absolut berechtigt, dass man die Menschen dazu bringt sich impfen zu lassen. Um eine Pandemie, um so eine Krankheit einzudämmen.“

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10 Kommentare

  1. So langsam spinnen die da oben. Ich fang um 5 Uhr früh an zu arbeiten, wo bitte soll ich einen negativen Testnachweis um diese Uhrzeit herkriegen…??? Darüber machen sich die Herrschaften von der Regierung keine Gedanken. Ganz ehrlich, so langsam reichts. Wir testen uns zweimal die Woche mir Schnelltests und jetzt auf einmal gilt nur noch einer mit Nachweis???? Zum kotzen…ehrlich

    1. Andy, falls, nicht schon vorhanden und Sie diese Covid-Impfung auch nur in Betracht ziehen, denken Sie an die Haftung ihres Arbeitgebers, der Sie zu Tests und zu Impfungen verpflichtet. Mit einem Behandlungsvertrag nehmen Sie und Ihre Kollegen den Arbeitgeber in die besondere Pflicht, auch für die Organisation der Tests und für die anfallenden Kosten u.s.w. .Eine anwaltliche Beratung, speziell für Ihren Betrieb, ist da sicherlich hilfreich. Gegen Übelkeit und Krankheitskeimen soll ein Schlückchen Schwedenbitter helfen, ein altes Hausmittel.

      1. Ich verurteile nicht meinen Arbeitgeber, ich bin nicht gegen unsere Tests, im Gegenteil. Ich ärgere mich über die Regierung, die beschlossen hat, dass dieser Schnelltest nicht mehr ausreicht, sondern nur noch einer vom Testzentrum mit Nachweis…darum gehts und um nichts anderes

        1. Diese Schnelltest sind oft genug gefälscht worden ,da können Sie sich bei denen unter Ihnen bedanken die das tun .

    2. Das Problem ist ,dass es im Angesichts vieler Menschen die sich schon Impfen lassen haben keinen Grund gibt warum man es nicht tun sollte. Wir alle wissen, dass es zwar keine 100%ige Immunisierung gibt aber immerhin gut gegen schwere Verläufe und dem Tod wirkt. Freiwilligkeit wurde lange genug gewährt und jetzt müssen Sie eben selbst schauen wenn die Firma diese Testmöglichkeit nicht anbietet. Es gibt genügend Argumente warum man sich impfen lassen sollte ,wenn Sie diesen Job behalten wollten dann bringen Sie die nötigen Voraussetzungen mit denn auch der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht.

      1. Freiwilligkeit muss nicht gewährt werden, freie Entscheidung ist ein Grundrecht! Leider haben viele Leute, inklusive unserer Politiker vergessen, was freiheitliche Rechte bedeuten. Wir driften in Richtung einer Diktatur! Das ist nur der Anfang.

  2. so erpresst der staat seine mündigen bürger,ich bin zwar rentner man dürfte mir solch ein ultimatum nicht stellen dann würde ich ihn des mordes anklagen wenn man sieht wie selbst geimpfte im krankenhaus landen und dann auch noch verrecken dann frage ich mich in welcher welt leben wir heute. für mich und hunderte von leuten ist das ganze eine gewollte pandemie nur das gibt der staat nicht zu beweise gebe es genügend ( viele behaupten es käme aus CHINA was ich dementiere es kommt aus einer anderen ecke ) aber genug davon ich persönlich fühle mich pudelwohl habe nur ein handycup ( OBERSCHENKEL _ HALSBRUCH seit eineinhalb jahren und mir hilft keiner ) das nur so nebenbei nun könnt ihr denken wie ihr wollt außerdem stehe ich im O P C D -Programm wegen schwerer bronchitis und deshalb lasse ich mich nicht vom staat zu tode impfen.diesen bericht könnt ihr ruhig veröffendlichen oder traut euch nicht ich liebe mein Vaterland-Deutschland bis zu meinem letzten atemzug bin heute zwar 82 jahre und freue mich des lebens habe manche höhen und tiefen erlebt und bin trotzdem der alte geblieben J. Mutz 19.11.2021

    1. Starker Mann , alles Gute ,Habe Eltern ,Vater 91 , Mutter 85 , lassen sich auch nicht impfen , Ich Sohn 63 auch gesund , brauche keine Spritze !!

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