

Die gesetzlichen Krankenkassen haben Kritik von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zurückgewiesen.
„Das kleine Sparpaket ist zwar ein gutes politisches Signal, dämpft den Ausgabenanstieg jedoch nur um weniger als zwei Milliarden Euro“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Stefanie Stoff-Ahnis, der „Rheinischen Post“. Im kommenden Jahr würden die Ausgaben trotz dieser Sparmaßnahmen um circa 23 Milliarden auf rund 370 Milliarden Euro steigen.
„Dies zeigt deutlich, dass wir ein grundlegendes strukturelles Problem haben, das weit über die Handlungsmöglichkeiten einzelner Krankenkassen hinausgeht.“ Der Verband erwarte, „dass die Zusatzbeiträge im Durchschnitt mit dem Jahreswechsel auf mindestens 3,1 Prozent ansteigen werden“. Warken hatte eine Verantwortung für die Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch den Kassen zugewiesen.
Stoff-Ahnis sagte: „Allein für die Krankenhäuser werden wir in diesem Jahr rund zehn Milliarden Euro mehr ausgeben als noch im Jahr 2024. Die Honorare und damit die Ausgaben für niedergelassene Ärzte steigen um knapp acht Prozent. Solche Steigerungsraten hält auf Dauer kein Gesundheitssystem aus. Deshalb brauchen wir zumindest für die kurzfristige Stabilisierung der Beitragssätze weitere Sparmaßnahmen. Man muss es leider deutlich sagen: Das Sparpaket, welches der Bundesrat am letzten Freitag beschlossen hat, wird nicht ausreichen, um die Zusatzbeiträge im Durchschnitt stabil zu halten.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: Nina Warken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Wir haben zuviele Patienten die nichts an Beiträgen in die Krankenkasse zahlen und medizinisch versorgt erden müssen Das sollte auch mal angesprochen werden. Über 5 Millionen Bürgergeldbezieher die nichts einzahlen.. D. h die Kosten müssen teilweise diejenigen bezahlen, die arbeiten gehen und Beiträge leisten.
Hinzu kommt, dass wir zuviele Krankenkassen haben die alleine Personalkosten in nicht unerheblicher Höhe verursachen , die aus den Beiträgen finanziert werden.
Zusammenlegung Fusion) einiger Kassen wie dass bei Versicherungen der Fall ist, würden Milliarden einsparen Doch daran denkt keiner
Ich habe erlebt, dass der Hauptsitz einer Krankenkasse einer Kostenbeteiligung zustimmte, das ortsansässige Büro dieser Kasse eine Beteiligung ablehnte..
Tausende von Briefen werden verschickt um mögliche Einkommensverhältnisse die sich geändert haben könnten, zu erfragen. Freiberufliche müssen jährlich ihre Steuerbescheide an. die Krankenkassen schicken, damit der Beitrag festgesetzt werden kann Die Kassen wissen also, was an Einkommen erzielt wurde. Diese Briefe sind demzufolge überflüssig , verursachen aber Kosten. Überflüssige Bürokratie