Bericht: Leipziger Drohne schlug direkt auf Flugzeug ein

Der Flughafen Leipzig/Halle ist bei dem Drohnen-Vorfall in der vergangenen Woche offenbar wesentlich knapper einer Explosion entgangen als bislang bekannt. Das berichtet die „Zeit“ unter Berufung auf Videomaterial aus Überwachungskameras.

Die Aufnahmen zeigen demnach, wie sich die mit Sprengstoff beladene Drohne einer ukrainischen Frachtmaschine näherte. Die Videos zeigen das am Flughafen parkende Flugzeug der Marke Antonow. Bereits am Dienstag gegen 19:30 Uhr flog ein Objekt direkt darauf zu. Es schlug schließlich auf einer der Tragflächen ein. In den Tragflächen befinden sich in der Regel Treibstofftanks.

Aus den Aufnahmen ergibt sich, dass der Gegenstand von der Tragfläche abprallte und zu Boden fiel. Spuren an einem Flügel der Antonow bestätigen dem Bericht zufolge diesen mutmaßlichen Ablauf. Warum der Sprengsatz nicht explodierte, ist bislang unklar. Er wurde schließlich nicht an der Drohne selbst vorgefunden, sondern in einiger Entfernung davon. Möglicherweise löste er sich beim Aufprall am Flugzeug ab.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Flughafen Leipzig/Halle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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