Alarmstufe Rot: In diesen Urlaubsländern besteht Lebensgefahr

Für Millionen von Urlaubern könnte der Urlaub in diesem Jahr eine besonders böse Überraschung bereithalten. Für viele Menschen könnte es sogar lebensgefährlich werden. Mehrere beliebte Urlaubsländer geben gleichzeitig Warnungen heraus.

Eine allzu leicht unterschätzte Gefahr schwebt über einigen unserer beliebtesten Urlaubsländer. Ganz gleich, ob Sie erst im Sommer verreisen oder in den kommenden Tagen einen Urlaub planen – größte Vorsicht ist geboten.

Italien gibt Hitzewarnung der Stufe Rot aus
Die Hitze hat Europa wie ein Hammerschlag getroffen. In Italien sind die Behörden besonders besorgt. Für vier Städte wurde die Warnstufe Rot ausgerufen, und zwar für Donnerstag: In Rom, Florenz, Bologna und Turin werden gefährliche Temperaturen erwartet. Selbst gesunde Menschen könnten negative Auswirkungen spüren.

Das italienische Gesundheitsministerium warnt die Bevölkerung, sich nach Möglichkeit zwischen 11 und 18 Uhr nicht in der Sonne aufzuhalten. In dieser Zeit wird empfohlen, regelmäßig zu trinken und nur leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Auch für weitere Tage wurden Warnungen herausgegeben: Wie t-online berichtet, wurde beispielsweise für Freitag für Genua die Alarmstufe Orange ausgerufen.

Hitzetote in Frankreich
In Frankreich sind in den letzten Tagen mindestens 7 Menschen direkt oder indirekt an den Folgen der Hitze gestorben. Für weite Teile des Landes wurden Warnungen ausgegeben, insbesondere im Westen, wo für 13 Departements die Warnstufe Orange gilt. Im Süden wurde die Warnstufe Gelb ausgerufen. Der vergangene Dienstag war der heißeste Maitag, der jemals in Frankreich gemessen wurde.

Hitzewarnungen für weitere Länder
Derzeit gelten Hitzewarnungen auch für Österreich, Spanien, Portugal, Serbien, die Schweiz und Luxemburg. Das europäische Wetterwarnportal Meteoalarm bietet einen guten Überblick über aktuelle Wettergefahren, darunter auch Hitzewarnungen, in verschiedenen europäischen Ländern. Es wird erwartet, dass die Hitze an vielen Orten bis weit in die nächste Woche hinein anhalten wird.

Meteorologen warnen: Sommerhitze könnte dieses Jahr besonders brutal werden
Laut Meteorologen wird die aktuelle Hitzewelle durch einen sogenannten „Heat Dome“ verursacht – eine Heißluftglocke, die sich über weite Teile Europas erstreckt. Und es könnte nicht die einzige in diesem Jahr bleiben. Auch in diesem Sommer wird erwartet, dass Teile Italiens, Frankreichs, Spaniens, Portugals und Griechenlands von weiteren gefährlichen Hitzewellen heimgesucht werden könnten. In Spanien erreichten die Temperaturen im vergangenen Sommer 46 °C. Wenn solche Hitze einsetzt, kann körperliche Aktivität im Freien schnell lebensgefährlich werden. In Griechenland sind mehrere Urlauber während Hitzewellen bei Wanderungen ums Leben gekommen.

Wenn Sie diesen Sommer einen Urlaub an einem der oben genannten Reiseziele planen, sollten Sie die Wettervorhersage sorgfältig prüfen und alle ausgegebenen Warnungen und Hinweise beachten. Bei Städtereisen bedeutet dies, dass Sie Ihr Programm etwas lockerer gestalten und sich mehr Zeit nehmen sollten, um im Schatten zu entspannen und klimatisierte Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wenn Sie gerne wandern, sollten Sie Ihre Ausflüge auf die kühlsten Tageszeiten beschränken und angemessenen Sonnenschutz tragen. Egal, was Sie vorhaben, achten Sie darauf, ausreichend Wasser mitzunehmen. Dehydrierung und Sonneneinstrahlung sind unter den größten Gefahren an heißen Tagen.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
Oskar Herbert