Corona-Impfung in Deutschland: endliche gute Nachrichten

Das Warten auf eine Corona-Impfung ist für die Mehrzahl der Deutschen eine Geduldsprobe. Doch nun gibt es endliche gute Nachrichten im Impfchaos. Die EU sichert sich zusätzliche Impfdosen von Biontech. Außerdem geht ein weiterer, deutscher Hersteller mit ins Rennen. Damit könnte die Impfkampagne bald an Fahrt aufnehmen.

Die EU ging mit den Herstellern Biontech und Pfizer in Nachverhandlungen und sicherte dem Staatenbund 50 Millionen zusätzliche Dosen des mRNA-Impfstoffs gegen Sars-CoV-2. Die Lieferung wird entsprechen der Bevölkerungsgröße auf die 27 EU-Staaten verteilt. Deutschland nimmt 18,6 Prozent ein. Das entspricht rund neun Millionen Impfdosen. Diese werden zusätzlich zu den bisher zugesagten Mengen für das zweite Quartal geliefert. Insgesamt erhält die EU damit 250 Millionen Impfdosen von Biontech/Pfizer bis Ende Juni.

Außerdem zeichnet sich Hoffnung ab, dass der Tübinger Hersteller Curevac bald einen weiteren mRNA-Impfstoff auf den Markt bringt. „Wir sind bereits sehr fortgeschritten in der dritten klinischen Testphase und erwarten die Daten für das finale Zulassungspaket“, sagte Unternehmenssprecher Thorsten Schüller der „Augsburger Allgemeinen“. Die Zulassung könne Mai oder Juni durch sein. Das Unternehmen plant noch dieses Jahr 300 Millionen Impfdosen zu produzieren. 2022 soll eine Milliarde möglich sein. „Unsere Impfdosis ist mit zwölf Mikrogramm sehr gering“, erläuterte Schüller. Deswegen könne man in kürzerer Zeit mehr Impfdosen produzieren als andere Hersteller, erklärt das Unternehmen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädierte unterdessen für eine deutsche Notfallzulassung für den Curevac-Impfstoff. „Wenn Curevac ähnlich gut wirkt wie Biontech oder Moderna, was zu erwarten ist, sollte der Impfstoff schnellstmöglich zugelassen und verimpft werden“, erklärte Lauterbach Im „Spiegel“-Interview. In Anbetracht der aktuellen Lage sei es sinnvoll, nicht darauf zu warten, bis die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) mit der Zulassung durch ist. Das daure oft länger als nationale Zulassungsverfahren. Das „haben wir schon bei Biontech gesehen“, so Lauterbach. Eine entsprechende Notzulassung für die Bundesrepublik könnte das Paul-Ehrlich-Institut beschließen.

Derzeit sind in Europa die Impfstoffe von vier Herstellern zu gelassen. Das sind zweimal Vektor-Impfstoffe von Vaxzevria (bisher AstraZeneca) und Johnson & Johnson sowie die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer. Der russische Impfstoff „Sputnik V“ vom Gamaleja-Institut befindet sich gerade im Zulassungsverfahren für die Europäische Union. Der chinesische Impfstoff von Sinovac ist derzeit nur in China zugelassen. Der amerikanische Hersteller Novavax und der Tübinger Hersteller Curevac testen ihren Impfstoff gerade noch an freiwilligen Probanden und befinden sich in den Phase-III-Studien.

4 Kommentare

  1. Die dt Verwaltung kommt wie immer nicht in die Pötte!
    EU hin, EU her, D muß sich selbst bei Curevac Impfstoff besorgen und nicht warten bis die Unfähigen EU-Bürokraten wieder alles vermasseln!!!
    Leider hat man zu viele Kompetenzen an die EU abgetreten, leider, leider.
    Der Souverän, der Bürger, wure bei diesen Entscheidungen nicht gefragt!!
    Demokratie???

  2. Es ist doch zumverzweifeln , diese impfstoff strategie ,was ist bloss mit der spontanitaet , so wie viele wissenschaftler es raten , wieviele menschen müssen noch das leid ertragen oder sterben !!!

  3. Seid ihr noch zu retten??? Jeder, der sich diesen gefährlichen Impfstoff freiwillig reinjagen lässt, hats nicht verstanden!! Informiert euch erst mal über die andere Seite! Es gibt haufenweise kritische namhafte Wissenschaftler, die absichtlich mundtot gemacht werden, wenn sie die Wahrheit über diesen Impfstoff sagen, der völlig unzureichend geprüft und getestet wurde! Es gab in der Vergangenheit ähnliche Impfstoffe (Stichwort: HIV), die NICHT zugelassen wurden, weil sie zu gefährlich waren!!!

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