Corona-Impfungen: Positive Nebenwirkungen nachgewiesen

Meldungen über Nebenwirkungen einer Impfung gegen das Coronavirus kursieren immer wieder durch die sozialen Medien. Nun rücken Auswirkungen einer Booster-Impfung in den Fokus.

Auf der Bundespressekonferenz am 14. Januar sagte der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, dass eine Impfung schützt und beinahe frei von Nebenwirkungen ist. Diese Aussagen werden auch von validen Daten gestützt. Doch kommt es bei einigen wenigen Menschen doch immer wieder einmal zu Nebenwirkungen. Dies ist auch bei anderen Vakzinen der Fall, doch werden sie bei Corona aktuell in den sozialen Medien heftig diskutiert. Momentan geht es in erster Linie um Schuppenflechten und andere Hautreaktionen.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass in Twitter-Beiträgen in vielen Fällen vor den Impfstoffen von Moderna und Biontech gewarnt wird. So berichten Menschen, die unter Schuppenflechten leiden, dass sie nach einer Impfung unter heftigen Schüben litten. Auch Forscher konnten diese seltenen Nebenwirkungen schon nachweisen und beschreiben in einer Untersuchung zwei Patienten, die zuvor mit einem mRNA-Impfstoff geboostert wurden.

Bereits seit Jahren haben beide Probanden unter den Hautproblemen gelitten. So entwickelte ein 71-Jähriger am Tag nach der Auffrischung mit dem Vakzin von Biontech heftige Ekzeme an Rumpf, Gliedmaßen sowie der Brust. Insgesamt waren es 23 Ekzeme und Bläschen. Bei einer 80 Jahre alten Frau kehrte die Schuppenflechte nach Jahren zurück, nachdem sie die Booster-Impfung erhalten hatte. Insgesamt waren rund fünf Prozent ihres Körpers mit den roten, entzündlichen Hautstellen bedeckt. Jedoch verweisen die Forscher darauf, dass es dabei keinen kausalen Zusammenhang gibt. Dennoch weisen sie ihre Kollegen darauf hin, dass sie bei Betroffenen genau auf Reaktionen achten sollten.

Es kam im Gegenzug auch zu positiven Reaktionen auf die Impfung. So schrieb auf Twitter eine Frau, dass zwei ihrer Warzen an den Händen nach fünf Jahren heftiger Probleme im Zuge der Booster-Impfung verschwanden. Auch andere Nutzer berichteten von ähnlichen Erfahrungen. So heißt es in einem Tweet: „Ich habe anekdotische Beweise, dass es nicht nur Warzen, sondern auch Schuppenflechte und Ekzeme beseitigt hat – & ich habe andere Geschichten, die besagen, dass es eine hyperaktive Hautzelle DX beseitigt und eine andere in den Overdrive versetzt hat.”

Abschließend geklärt sind die Auswirkungen der Covid-Vakzine auf Warzen jedoch noch nicht. So gehen aber die Wissenschaftler davon aus, dass die mRNA-Impfstoffe dafür sorgen, dass die ausgelöste Immunreaktion auch auf die Warzen Einfluss haben. Weitere Untersuchungen sind in diesem Zusammenhang aber noch nötig.

5 Kommentare

  1. Über das mit der Schuppenflechte habe ich bis eben noch nichts gehört gehabt. Aber jetzt wo ich es lese, vielleicht nur ein Zufall. Meine Großmutter leidet an der Schuppenflechte seit vielen Jahren. Und tatsächlich hat sich das Problem leider noch einmal verschlimmert in der Zeit wo sie bislang ihre 3 Impfungen erhalten. Also das gibt mit jetzt schon etwas zu denken.

  2. Auch bei Akne inversa (hidradenitis suppurativa), das sind chronische Abszesse und Fistel, vermehren sich die Stimmen, dass Betroffene schlimme Schübe bekommen nach den Impfungen. (Info aus den Berichten einer Facebook-Gruppe von Betroffenen [über 5000 Mitglieder]).

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