Dafür drohen nun unerwartet Bußgelder und Punkte

Freizeit, Familie, Einkaufen, Arbeit: In so vielen Bereichen des Lebens ist ein Auto unglaublich nützlich. Doch aufgrund eines Phänomens, das derzeit rasant an Beliebtheit gewinnt, sind viele Menschen dabei, sich den Besitz eines Führerscheins unglaublich schwer und teuer zu machen.

Die Rede ist von jungen Menschen, die mit einem E-Scooter unterwegs sind. Was die wenigsten von ihnen wissen: Selbst scheinbar kleine Verstöße können unerwartet katastrophale Folgen für ihre Zukunft haben. Und auch Eltern können in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.

Katastrophale Folgen für die Zukunft
Eine unterhaltsame Art sich fortzubewegen, und ein Albtraum für andere Verkehrsteilnehmer? Mit der zunehmenden Beliebtheit von E-Scootern wurde eine Reihe strenger Vorschriften für E-Scooter-Fahrer eingeführt, und die Gründe dafür kommen nicht von ungefähr: Allein im Jahr 2025 wurden 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden registriert. 38 Menschen starben. Ein schockierender Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.

Aus diesem Grund werden Verstöße mit E-Scootern sehr streng geahndet – und das, wie nur wenigen bewusst ist, bereits ab einem Alter von 14 Jahren. Diese Verstöße können dann Auswirkungen auf ihre Zukunft als Autofahrer haben. Der Grund: E-Scooter-Fahrer können Punkte auf einem Führerschein sammeln, den sie noch gar nicht besitzen.

Die folgenden Verstöße werden nicht nur mit Bußgeldern, sondern auch mit Punkten in Flensburg geahndet:

  • Handynutzung während der Fahrt: 100 € Bußgeld und 1 Punkt.
  • Überfahren einer roten Ampel: 60 € bis 180 € Bußgeld (erhöht sich auf mindestens 100 € und 1 Punkt, wenn andere gefährdet werden).
  • Unter 21 Jahren oder in der Probezeit: strikte 0,0-Promillegrenze: mindestens 250 € Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg
  • 0,5 bis 1,09 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK): 500 € Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot (bei Wiederholungstaten verdoppelt).

Darüber hinaus gelten für weitere Verstöße eine ganze Reihe von Bußgeldern (ohne Punkte) zwischen 15 € und 500 €. Bei einem Unfall drohen möglicherweise noch schwerwiegendere Folgen.

Wie echo24 berichtet, kann in bestimmten Fällen sogar eine Sperrfrist verhängt werden, bevor man einen Führerschein beantragen kann. Der Fall wird dann geprüft, bevor ein Führerscheinantrag berücksichtigt wird, und je nach Art und Anzahl der Verstöße können weitere Maßnahmen als notwendig erachtet werden.

Unter 14? Dann bekommen die Eltern die Punkte
Ganz anders sieht es aus, wenn der E-Scooter-Fahrer unter 14 Jahre alt ist: Denn Kinder unter 14 dürfen gar nicht mit einem E-Scooter fahren. Werden sie von der Polizei erwischt, wird eine Strafe gegen die Eltern verhängt: Es drohen 90 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg. Stellt das Kind eine Gefahr für andere dar oder verursacht es einen Unfall mit einer anderen Person, könnten die Folgen sogar noch schwerwiegender sein.

Kommentare anzeigen

  • In Ordnung wer sich NICHT an Verkehrsregeln hält muss zur Kasse gebeten werden und ordentlich! Zum Teil sind das Verkehrsrowdies in 30km/h Zonen wird gebrettert. Der Autofahrer muss blechen und kann mit 1 Punkt bestraft werden. Das sollte auch bei einem Erwerb einer Fahrerlaubnis mit ins Boot genommen werden.

  • was ist wenn zwei Jungs oder Mädels auf dem E-Scouter sitzen? Angeblich darf das nicht gestattet sein!?

  • Was ist mit dem Verbot (Einschränkung) der E- Scooter? 🛴 wir können es nicht verbieten, dazu ist die Lobby zu stark und denen interessieren nur die Kohle 🤮. Da kann man erkennen was ein Menschenleben wert ist!

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Oskar Herbert