Diese Bundesländer sind die Impf-Meister

Noch ist unklar, welche Lockerungen es für vollständig geimpfte Personen geben wird und wann diese endlich starten werden. Doch werden weiter die Dosen in den deutschen Impfzentren gesetzt. Ziel ist es, eine gewisse Normalität zurückzubringen.

In Deutschland sind bis zum Dienstagmorgen knapp 24 Prozent der Bevölkerung mit der ersten Impfdosis versorgt worden und werden in wenigen Wochen dann vollständig immunisiert sein. Bisher sind fast 26 Millionen Impfungen verabreicht worden. Schaut man auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts, so wird ersichtlich, dass im Saarland mit 26,4 und in Bremen mit 26 Prozent der Anteil der Erstimpfungen am höchsten ist. Gerechnet auf 100.000 Einwohner weisen beide Länder auch in absoluten Zahlen den höchsten Anteil an Impfungen auf.

Hingegen liegt Thüringen bei den Zweitimpfungen mit einem Anteil von 9,7 Prozent der Bevölkerung vorn. Es folgen hernach Berlin mit 8,7 Prozent und Sachsen mit 8,3 Prozent. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind mit Abstand die meisten Impfdosen verabreicht worden. Bislang sind es schon mehr als 5,7 Millionen. Es folgen dann Bayern mit rund 4,1 Millionen und Baden-Württemberg mit etwas mehr als 3,3 Millionen Dosen auf Platz zwei und drei.

Kanzleramtschef Braun stellt Erleichterungen in Aussicht

Kanzleramtschef Helge Braun hatte nach dem Impf-Gipfel am Montag für Geimpfte konkrete Erleichterungen in Aussicht gestellt. Er sagte dazu im ARD-„Morgenmagazin“: „Die Bundesjustizministerin wird mit dem Gesundheits- und dem Innenminister jetzt eine Verordnung vorbereiten, die genau das vorsehen soll. Dass nämlich bei Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen vollständig Geimpfte und diejenigen, die genesen sind von dem Coronavirus, bei Kontaktbeschränkungen zum Beispiel nicht mitgezählt werden.“

Konkrete Beschlüsse zum Umgang mit Genesenen und Geimpften und damit einhergehenden möglichen Erleichterungen hatte es am Montag noch nicht gegeben. Kommende Woche will die Bundesregierung nach Aussagen von Gesundheitsminister Jens Spahn einen Vorschlag machen, der dann in einer Verordnung vom Bundesrat am 28. Mai beschlossen werden könnte. Kritik an der fehlenden Verständigung zu dem Thema kam vom Städte- und Gemeindebund.

Indes verteidigte Braun die Tatsache, dass in Deutschland die Impfpriorisierung noch nicht aufgehoben wird. Das bestimmte Bevölkerungsgruppen nach einigen Wochen noch immer den Vorrang beim Impfen hat, finde er „ausdrücklich richtig“. Auf dem Gipfel hatte die Kanzlerin angekündigt, dass spätestens im Juni die Priorisierung beim Impfen entfallen solle. Zuversichtlich zeigte sich Braun auch, dass es im Sommer zu einer Entspannung der derzeitigen Situation kommen werde: „Wenn wir eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung haben, dann werden wir das Virus sehr schön zurückdrängen können.“

Ein Kommentar

  1. Finde ich super, daß die Geimpften Lockerungen bzw Bevorzugung gegenüber nicht Geimpften bekommen. Wenn das mit der Priorität richtig funktioniert hat. Das sind meines Wissens nach, der Großteil über 60- Jährigen und Alter.
    Also die meisten Rentner. Wie wäre es, wenn dann diese Altersgruppen, in Geschäfte und Werkhallen geht zum erwirtschaften des Bruttosozialprodukts. Wir anderen bleiben zu Hause, bis wir Geimpft sind.

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