Innenministerium warnt vor weiteren Anschlägen in Deutschland

Der mutmaßliche Sabotageakt auf die Ostsee-Pipelines ist nach Angaben der Innenministerin Nancy Fraser noch nicht das Ende möglicher Anschläge auf Deutschland.

Obwohl der Kreml bisher jegliche Verantwortung zurückgewiesen hat, gehen Experten von einem Sabotageakt an den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 vor der dänischen Insel Bornholm aus. Auch nach Auffassung der deutschen Innenministerin Nancy Faeser könnte das der Auftakt für weitere Anschläge auf sogenannte kritische Infrastruktur wie Strom-, Telefon-, oder Internetleitungen in Deutschland gewesen sein, “die bis vor kurzem kaum denkbar waren”. Unternehmen, Organisationen und Behörden sind nun eindringlich aufgerufen, auch ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, wie die BILD berichtet.

Dennoch ist dies nicht die erste Warnung, die aus dem Innenministerium hinsichtlich geplanter Anschläge wegen des Ukraine-Krieges kommt. Bereits im August sprach Faeser von möglichen „Attacken auf Gas-Terminals“, die am Montag (26.9.) zur bitteren Gewissheit wurden, als nach Meldungen von dänischen Behörden, in den Offshore-Pipelines zwischen Russland und Europa drei Lecks entdeckt worden waren. Das Nationale Zentrum für Seismologie in Schweden hatte mit seinen Messstationen zudem “starke Explosionen” in der Nähe der Pipelines aufgezeichnet. 

Schnelle Aufklärung gefordert

Am Mittwochabend forderte nun die deutsche Innenministerin auf Twitter, dass diese “mutmaßlichen Sabotageakte an den #NordStream-Pipelines” so schnell und umfassend wie möglich aufgeklärt werden müssen und macht dabei gleichzeitig auf weitere Gefahren für Deutschland aufmerksam: “Wir sehen erneut, wie stark äußere und innere Sicherheit zusammenhängen. Wir müssen uns auf Szenarien einstellen, die bis vor kurzem kaum denkbar waren. Das erfordert starke Sicherheitsbehörden mit den notwendigen Mitteln und Befugnissen”, so Faeser.

Die sollten eigentlich laut Koalitionsvertrags als strategische Neuausrichtung der “zivilen Verteidigung”  in einem sogenannten “KRITIS-Dachgesetz” (Anm., KRITIS – Kritische Infrastrukturen) verabschiedet werden, werden aber nach Ansicht von Sicherheitsexperten nicht schnell genug umgesetzt. 

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht erklärte dazu am Mittwoch: “Der mutmaßliche Sabotageakt an den Ostsee-Pipelines führt uns erneut vor Augen, dass wir auf kritische Infrastruktur angewiesen sind – auch unter Wasser. Die Umstände dieses beunruhigenden Ereignisses müssen nun schnell geklärt und die Verantwortlichen identifiziert werden.” 

Foto: Bundesinnenministerium, über dts Nachrichtenagentur

3 Kommentare

  1. Für wie VERBLÖDET halten DIE UNS??? Wer hat denn da SEINE AUFKLÄRUNGSARBEIT schlampig in der Ostsee (DÄNISCHE oder FINNISCHE Aufklärungseinheiten durchgeführt) ??? Solche LECKS kann man nicht so im vorbeigehen machen .Dazu gehört es einer VORBEREITUNG der Logistik. Man kann nicht einfach mal SPEZIALTAUCHER in 90 METER Tiefe schicken, um ein LECK zu verursachen DIE müssen auch wieder in DEKOMPRESSIONSKAMMERN für Stunden regeneriert werden. Warum ist das ALLES NICHT erkannt worden???? Dazu müssen Ausrüstungen vor ORT gebracht werden.DIESES soll NICHT ERKANNT WORDEN SEIN???? Die RADAR und SONARAUFKLÄRUNG auf SEE und unter WASSER ist so gut ,das feindliche OBJEKTE schon in HUNDERTEN KILOMETER Abstand geortet werden können. Und da wollen DIE UNS erklären das solche SABOTAGEAKTE unbemerkt geblieben sind.WER DAS GLAUBT hat noch NIE die ARBEIT einer RADARANLAGE gesehen. WER hat die SABOTAGE veranlasst und wer hat davon den NUTZEN und wer den SCHADEN. Also erst aufklären und dann kann man verurteilen!!! Die Fernsehbeiträge helfen NICHT zu Wahrheitsfindung ,das ist nur ein verzweifelter AKT der VERDUMMUNG und NICHTSSAGEN.

    1. @ Friedrich
      Du bist mit deinen Vermutungen auf dem richtigen Weg! Genau an der Stelle der Gaslecks befand sich der US-Flottenverband, von dem dieser Sabotageakt vollzogen wurde; denn er hat von einer Explosion nix vernommen, weil alles von diesem Flottenverband ausging. Die Schweden und die Dänen wissen das auch ganz genau.

      Die kriegerische US-Regierung will mit seinen Vasallenstaaten, NATO, den Krieg mit Rußland, denn ohne Rußlandsbodenschätze werden die USA nicht mehr die Nummer eins auf diesem Globus sein.

      In einem Video auf you tube sagt George Friedman als Berater der US-Regierung, daß die US-Regierung eine enge wirtschaftliche Beziehung zwischen Deutschland als Hochtechnologieland und Rußland mit seinen Bodenschätzen verhindern muß.

      Nein, die USA erklären den Russen nicht den Krieg; denn das haben sie in den beiden Weltkriegen auch nicht getan, obwohl sie unsere Kriegsgegner von Anfang an mit Rüstungsgütern unterstützten, bis Deutschland den USA den Krieg erklärte, um die US-Frachtschiffe mit Rüstungsgütern für Churchill und Stalin im 2. WK vor der Ostküste der USA von unseren U-Booten torpedieren zu können.

      Wir waren noch nie so nahe am 3. Weltkrieg wie heutzutage. Die USA ist immer noch als Besatzungsmacht in Deutschland für insgesamt 99 Jahre nicht für unsere Sicherheit, sondern zur ständigen Kontrolle, daß wir uns nicht mit Rußland wirtschaftlich verbinden.
      Zudem wollen die USA, daß wir ihr dreimal teureres Frackinggas kaufen, anstatt das extrem preiswertere russische Gas.

      Googled mal selbst auf You Tube unter George Friedman.

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