

Der Krieg gegen den Iran, der eigentlich von Israel und den Vereinigten Staaten unter Donald Trump angezettelt wurde, hat enorme Auswirkungen auf die ganze Welt. Von Asien bis Afrika drohen Hungersnöte aufgrund der fehlenden Dünger- und Nahrungsmitteltransporte, die normalerweise über die Straße von Hormus laufen, und in Europa wird bald der Sprit und das Kerosin knapp. Gerade hat Trump erneut ein Friedensangebot des iranischen Regimes als „völlig inakzeptabel“ abgelehnt und bekannt gegeben, dass die Blockade von iranischen Schiffen im Nahen Osten fortgesetzt wird. Gleichzeitig bereiten Franzosen und Briten eine Aktion vor, die dafür sorgen soll, dass die vom Iran festgesetzten Frachter die Meeresenge im Nahen Osten ungehindert verlassen können. Der Iran nimmt das nicht ohne Weiteres hin und hat jetzt London und Paris mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht.
Straße von Hormus als iranisches Eigentum beansprucht
„Wir erinnern sie daran, dass sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten allein die Islamische Republik Iran in der Straße für Sicherheit sorgen kann und sie keinem Land erlauben wird, sich in diese Dinge einzumischen“, sagte der iranische Vize-Außenminister Kasem Charibabadi zu den Plänen, die in Europa dringend erwarteten Frachter mithilfe von britischen und französischen Kriegsschiffen durch die Straße von Hormus zu leiten. Gleichzeitig warnt er vor einer „entschiedenen und sofortigen Antwort“ seitens des Iran, sollten die Kriegsschiffe im Persischen Golf aktiv werden. Bisher hat nur der französische Präsident Emmanuel Macron auf die Drohung aus Teheran reagiert.
Auch Deutschland beteiligt
Macron, der sich zurzeit auf einem Staatsbesuch in Kenia befindet, wies die Drohungen des iranischen Vize-Außenministers zurück, mit der Begründung, dass die britischen und französischen nicht mit Kampfabsichten, sondern zum Schutz von zivilen Frachtern in den Nahen Osten geschickt werden. Laut Macron haben 50 Länder und Organisationen sich zusammengeschlossen, um nach Absprache mit dem Iran den Schiffsverkehr in der heiß umkämpften Meerenge zu schützen. Demnach sollen die britischen und französischen Kriegsschiffe die Straße von Hormus erst durchfahren, „wenn die Umstände dies zulassen“. Auch Deutschland hat sich bereiterklärt, an einer Aktion zur Sicherung der zivilen Schifffahrt im Nahen Osten beizutragen. Das Minenjagdboot hat bereits letzte Woche seinen Standort in Kiel verlassen, um im Mittelmeerraum Stellung zu nehmen und auf Anweisungen zu warten.
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Falls die Mullahs ihre Drohung wahrmachen (Angriff europäischer NATO-Staaten), sollte das Bündnissfall sein;
egal, ob das dann Trump-Unterstützung wäre.