Kosten für deutsche Hunde- und Katzenhalter steigen ab Oktober

Im Oktober tritt in Deutschland die neue Gebührenordnung für Tierärzte in Kraft. Für Hunde- und Katzenbesitzer bedeutet dies, dass sich die Kosten für den Besuch beim Tierarzt nahezu verdoppeln können. Grund dafür ist eine Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), die ab 1. Oktober 2022 in Kraft treten soll.

Nach Angaben des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte (BPT) soll die Neubewertung der Gebührensätze sowohl für selbstständige als auch für angestellte Tierärzte und tiermedizinische Fachangestellte bessere Bedingungen schaffen und damit auch einem der größten Probleme in der Tiermedizin, dem Fachkräftemangel, entgegenwirken.

Dies ist die erste große Aktualisierung der Gebührenordnung seit 1999. Die finanziellen Probleme der Tierärztinnen und Tierärzte sind ähnlich denen der Beschäftigten in der Humanmedizin: Alltägliche Kosten wie Strom und Verbrauchsmaterial haben sich verteuert, ebenso wie Dienstleistungen wie Bluttests und andere Laboruntersuchungen.

Die Tierarztpraxen müssen auch modernere Geräte anschaffen, um bessere Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten zu schaffen. In Verbindung mit der Fortbildung des Personals hat dies zu einer deutlichen Verbesserung der Untersuchungsverfahren geführt, aber auch zu einem starken Anstieg der Kosten in den Tierarztpraxen.

Für die Tierhalter bedeutet dies, dass eine Reihe von Dienstleistungen erheblich teurer werden. Die Gebühr für die allgemeine Untersuchung eines Hundes zum Beispiel, die bisher etwa 13,50 € kostete, wird ab Oktober auf 23,60 € steigen. Auch die Grundkosten für Impfungen werden sich verdoppeln, von 5,80 € auf 11,50 €.

Tierschutzorganisationen haben bereits ihre Besorgnis über den starken Preisanstieg geäußert. Jedes Jahr gibt es immer noch eine Vielzahl von Personen, die ein Tier kaufen oder adoptieren, ohne sich wirklich über die Kosten im Klaren zu sein, die entstehen können, wenn eine medizinische Behandlung erforderlich ist. Wenn sie sich die Kosten für einen Tierarzt nicht leisten können, könnte dies in einigen Fällen dazu führen, dass mehr Tiere unbehandelt bleiben oder ausgesetzt werden.

2 Kommentare

  1. Ist doch in Ordnung!!
    Jeder Hanswurst hat doch heute 1,2,…. Hund und Katzen, die anderen Leuten auf ihren Bürgersteig oder sogar in den Garten scheißen.
    Die Steuern müßten dafür drastisch hoch gesetzt werden!!!
    Und wer dafür Geld übrig hat, dem kann es an nichts fehlen, der braucht auch keine Unterstützung!!

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