

Der Krieg in der Ukraine hat gerade wieder eine große Anzahl von Todesopfern unter der Zivilbevölkerung gefordert, nachdem eine russische Drohne ein Wohnhaus traf. In der darauffolgenden Explosion brach das Haus zusammen und begrub die Bewohner in den Trümmern. 24 Menschen kamen dabei ums Leben und weitere 48 wurden teilweise schwer verletzt. Die Antwort aus der Ukraine ließ nicht lange auf sich warten. In einem beispiellosen Angriff auf die russischen Gebiete Belgorod, Brjansk und Kursk entsandten die Ukrainer Hunderte Drohnen, die neben einer Ölraffinerie auch ein Wohnhaus und ein Industriegebiet in der Stadt Rjasan, etwa 200 Kilometer südöstlich von Moskau, zerstörten. Dabei kamen drei Menschen ums Leben und zwölf weitere wurden verletzt. Nach Angaben der russischen Behörden wurden etwa 350 weitere Drohnen abgefangen.
Putin kommt nicht voran
Der Angriff auf russische Städte kommt zur gleichen Zeit wie Berichte, dass Russland zunehmend schlechter im Krieg gegen die Ukraine dasteht. Die meisten Gebiete, die Putin als Voraussetzung für einen Friedensvertrag fordert, darunter die heiß umkämpfte Donezk-Region, stehen schon seit geraumer Zeit nicht mehr unter völliger russischer Besatzung. Hinzu kommt, dass die russischen Truppen schon seit Monaten keine weiteren Landgewinne melden konnten. Gleichzeitig verlegt sich der Krieg zunehmend auf russischen Boden, nachdem die Ukraine fortlaufend die eigene Waffenproduktion vergrößert und verbessert hat. Die ukrainischen „Flamingo“-Langstreckenraketen reichen bis weit ins russische Hinterland hinein und können Ziele von bis zu 3000 Kilometern vom Grenzgebiet aus erreichen.
Riesige russische Verluste
Das ukrainische Dauerfeuer auf die russische Infrastruktur und die Haupteinkünfte des Landes schwächen zunehmend den Stand der Putin-Regierung. Die Öl- und Gaseinnahmen Russlands sind innerhalb kürzester Zeit um mehr als ein Viertel gesunken und die aggressive Rekrutierung von Soldaten zieht immer mehr Männer aus den wichtigen Wirtschaftskreisläufen heraus, die das Land noch aufrechterhalten. Auch die russische Bevölkerung bekommt den Krieg zunehmend am eigenen Leibe zu spüren und zum ersten Mal seit dem Beginn der Amtszeit Putins im Jahre 2000 werden immer mehr kritische Stimmen laut. Dennoch warnen Experten davor, zu früh zu feiern. Bisher ist es den Ukrainern zwar gelungen, den russischen Vorstoß aufzuhalten und die russische Wirtschaft in die Knie zu zwingen, aber die Situation in der Ukraine ist ebenfalls schwer angeschlagen, nachdem russische Angriffe der Infrastruktur des Landes schwer zugesetzt haben.
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Wo kommen die Drohnen her für den Selenskyj? Wer hält den Krieg am Leben?
Also nochmal Hari (Emil): Schwachsinn in der Wiederholung!
Putin muss nur aufhören zu schiessen und der Krieg wäre zu Ende. Aber das will irgendwie nicht in ihren ideologisch und intellektuell blockierten Kopf...
@Emil
Die Frage sollte doch nicht sein, wo die Drohnen herkommen.
Vielmehr stellt sich die Frage, wann Putin endlich einsieht, dass er diesen Krieg nicht gewinnen wird.
Im Übrigen ist die Ukraine inzwischen führend in der Drohnentwicklung und Produktion geworden. Davon können bekanntlich der Rest Europas und sogar die Saudis bereits profitieren.
Das Grundproblem ist aber leider, dass Putin nicht aufgeben kann, da dies seinen persönlichen Untergang bedeutete, vergleichbar mit Hitler.
Aber es gährt in Russland und ich vertraue auf das russische Volk!
Der Krieg wird nach Russland hinein getragen. Das zeigt die Schwäche des vermeintlich so starken Russlands.
Vielleicht führt das ja mal zu mehr Vernunft im Kreml, Putin glaubt aber wohl immer noch, er müsse nur genug Soldaten an die Front schicken. Funktioniert aber offensichtlich nicht. Langsam gehen die Soldaten aus, die Wirtschaft ächzt und das Volk wird unzufrieden.