Moskau schließt Atomschläge aus

Moskau hat in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Drohungen ausgesprochen. Dazu gehört auch der mögliche Einsatz von Nuklearwaffen. Doch nun hat der Kreml erklärt, dass im Rahmen der „Spezialoperation“ in der Ukraine der Einsatz von Atomwaffen nicht geplant sei. Es handele sich dabei lediglich um eine „erfundene atomare Bedrohung“.

Die Spekulationen um einen möglichen Einsatz von Waffensystemen mit nuklearen Sprengköpfen hat das russische Außenministerium zurückgewiesen. Für eine solche Verwendung gebe es ganz klare Richtlinien, so der Sprecher des Ministeriums, Alexej Saizew, gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax. Dies sei nur dann möglich, wenn eine akute Gefährdung der Existenz des Landes besteht. Er betonte zudem, dass es von Russland immer wieder Vorschläge für gemeinsame Abkommen gegeben habe, die einen Atomkrieg unmöglich machen sollten. Allerdings habe der Westen nach Ansicht des Diplomaten bewusst die Situation eskalieren lassen, indem eine “erfundene atomare Bedrohung durch Russland” aufgebaut wurde.

Noch bevor der Krieg in der Ukraine startete, hatte der russische Präsident Wladimir Putin den Westen vor einer Einmischung in die Angelegenheit gewarnt. Sollte dies der Fall sein, so hätte es unabsehbare Folgen für die Länder. Im gleichen Zuge versetzte er die Atomstreitkräfte seines Landes in eine erhöhte Alarmbereitschaft. Nachdem aber die schnellen Erfolge im Rahmen der Operation ausblieben, sahen sich die USA gezwungen, vor einem Angriff mit taktischen Atomwaffen seitens der russischen Streitkräfte zu warnen.

Moskau selbst ließ nun in der laufenden Woche Angriffe mit Trägersystemen, die Nuklearsprengköpfe transportieren könnten, simulieren. Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass ein „elektronischer Start“ ballistischer Raketensysteme vom Typ „Iskander“ durchgeführt wurde. Dabei wurde ein Erstschlag gegen militärischer Ziele sowie die Reaktion auf einen Gegenschlag geübt.

Bedauerlicherweise hat Putin seit dem Kriegsbeginn immer wieder mit taktischen Atomwaffen gedroht. Gleichzeitig warnte er vor „blitzschnellen“ Gegenreaktionen, wenn der Westen doch in den Konflikt eingreifen sollte. Gleichzeitig lief die Propaganda im Land auf Hochtouren. Der Öffentlichkeit soll so der Einsatz von Atomwaffen schmackhaft gemacht werden. „Seit zwei Wochen hören wir auf unseren Fernsehschirmen, dass die Atomsilos geöffnet werden sollten”, sagte der russische Journalist und Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow.

7 Kommentare

  1. Das Problem ist Putin. Er ist 70 Jahre alt und vielleicht nicht nur im Kopf krank. Somit ist ihm alles egal, weil sein Tod naht. Ich traue ihm alles zu. Alte senile Männer in der russischen Führungsriege waren von jeher ein Problem.

    1. Du bist super example von einem gehirngewaschene “Westler” du siehst 1 mm weiter vor deine Augen, und dein Gehirn hat IQ in Größe eine Baby Schuhe.

  2. Biden ist doch der absolute Knaller, der ist doch geistig und körperlich voll da !
    Ihr müßt ma beobachten, immer wenn er eine Rede hält, dann rennt er etwa 10 Meter vor dem Rednerpult hoppelnd wie ein Sprinter los, um zu beweisen, dass er voll da ist.
    Hoffentlich fliegt der dabei nicht mal auf die Fresse !
    Putin sitzt immer nur im Sessel und hält sich mit beiden Händen krampfhaft an der Tischplatte fest, damit er nicht aus dem Sessel fällt.

  3. Dem Biden, sollte man mal am Pult ins Ohr flüstern, komm mach hier mal ein auf Reagan und Kennedy, gegenüber Moskau.

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