NATO alarmiert: Russische Truppen breiten sich in Libyen aus

Seit dem politischen Umsturz in Syrien, bei dem der kremlfreundliche Staatspräsident Baschar al-Assad abgesetzt wurde und nach Moskau floh, haben militärische Beobachter sich Gedanken darüber gemacht, wo in der Region der Kreml jetzt seine militärischen Stützpunkte verlegen will. Mit einer neuen Regierung in Damaskus mussten sich auch die Russen aus Syrien verziehen und jetzt zeigen neue Satellitenbilder eine enorme russische Präsenz in dem afrikanischen Mittelmeer-Staat Libyen, die sich täglich vergrößert.

Unterstützung für Terroristen und Rebellen 

Die Satellitenbilder, die von europäischen und amerikanischen Geheimdiensten gesammelt wurden, zeigen den Bau von sechs enormen russischen Luftwaffenstützpunkten in strategisch wichtigen Gebieten des Landes. Außerdem wurde eine riesige Anzahl russischer Kampfjets, Drohnen und Luftabwehrsysteme bereits nach Libyen verlegt. In Afrika wächst die Sorge, dass der massive russische Aufbau von Militärstützpunkten an der Sahelzone den Kontinent weiter destabilisieren könnte. Laut der afrikanischen Militärzeitschrift „Africa Defense Forum“ ermöglicht die strategische Platzierung, dass Waffen still und leise in sudanesisches oder tschadisches Territorium gebracht werden könnten und von dort aus an Rebellen und islamische Terroristen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent verteilt werden. 

Hybride Kriegsführung gegen Europa

Gleichzeitig ist auch Europa in höchster Alarmbereitschaft, denn die russische Dominanz in dem afrikanischen Staat, der ans Mittelmeer grenzt, könnte Moskau eine weitere Möglichkeit für die hybride Kriegsführung bieten. Seit Jahren nutzt Putin das Elend von Flüchtlingen in Afrika, um die europäischen Grenzen anzugreifen. Über Flughäfen in St. Petersburg und Kaliningrad werden tausende Immigranten aus Afrika und Asien eingeflogen, die dann vom russischen Militär an die Grenzen ins Baltikum, nach Polen und zu den skandinavischen Ländern getrieben werden. Bereits jetzt versuchen Hunderte Immigranten jede Woche, von den libyschen Stränden am Mittelmeer die griechischen Inseln zu erreichen. Bisher wurde der Flüchtlingsstrom aufgrund von EU-Zahlungen an die Regierung in Tripolis einigermaßen in Schach gehalten. Mit einer russischen Herrschaft im Lande könne sich das Problem aber ins Unermessliche vergrößern. 

Kommentare anzeigen

  • Wie heißt es so schön, wer zuerst kommt malt. Wer ist wohl wem zuerst zuvor gekommen?????

  • Hoffentlich glaubt niemand, dass der "Geistesblitz" (heute, 14.42 Uhr) von mir stammt.
    Das ist Emil-/Hari-/ICH-Stil (erkennbar an zuvor gekommen statt zuvorgekommen und den 5 Fragezeichen) und die Verwendung meines Pseudonyms eine Frechheit.
    Wenn's nicht nur eine Zeile wäre, könnte man sich auch an mehr Fehlern ergötzen.

  • Was heißt hier einmarschiert, ihr kennt wohl den Unterschied nicht mehr.
    Einmarschieren ist sowas was Israel in Libanon gemacht hat. Quasi mit Waffengewalt.
    Libyen hat wahrscheinlich den Russen ein Angebot gemacht 🤔oder habt ihr da irgend einen Schuss gehört.
    Die NATO ist besorgt🤣🤣🤣ja klar

  • Eher hat Russland den Libyiern ein Angebot gemacht, was diese nicht ablehnen konnten bzw. durften. Nicht das der libysche Präsident frühmorgens neben sich im Bett einen Pferdekopf vorfindet.

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Alexander Grünstedt