Neue Hitzewelle im Anmarsch: Diese gesundheitlichen Probleme kommen auf Deutschland zu

Nachdem es in den vergangenen Tagen eher angenehm war, wird für die nächste Zeit nun eine neue Hitzewelle Deutschland fest in den Griff nehmen. Viele freuen sich über die hohen Temperaturen, doch lässt die Hitze auch die Ozonwerte massiv ansteigen. Für uns Menschen ist dies mit erheblichen Risiken verbunden, körperliche Anstrengungen sollten weitestgehend vermieden werden.

In den unteren Luftschichten kann sich das Ozon besonders gut anreichern und erreicht in den frühen Nachmittagsstunden in der Regel seine höchste Konzentration. Dies ist für gewöhnlich auch der Moment, wo die Sonne am unbarmherzigsten auf uns niederbrennt. Zudem werden in den nächsten Tagen keine Gewitteraktivitäten erwartet, was auch den Wind zum Erliegen bringen wird. Dadurch kann sich das angereicherte Gas nicht verteilen. Dies hat zur Folge, dass ab einem Wert von 180 µg/m3 besonders gesundheitlich angeschlagene Personen im Freien auf anstrengende Tätigkeiten verzichten sollten.

Doch kann der Wert nach den derzeitigen Prognosen noch weiter klettern. Ab 240 µg/m3 herrscht dann regelrecht Alarm. Ab diesem Zeitpunkt sollten alle Menschen auf jegliche körperliche Anstrengung unter freiem Himmel verzichten. Wie hoch die Werte tatsächlich klettern, lässt sich nicht genau vorhersagen, doch gibt es verschiedenen Apps, die lokale Ozon-Karten anbieten. Gleiches gilt auch für die zu erwartenden Wetterlagen und Temperaturen, die mittels auf Handys installierten Wetter-Apps überprüft und beobachtet werden sollten.

Das Ozon ist eines der wichtigsten Spurengase in unserer Atmosphäre. Es ist farblos und giftig und tritt bei intensiver Sonneneinstrahlung in Bodennähe auf und bildet sich dabei durch chemische Prozesse, überwiegend durch Stickstoffoxiden und anderen flüchtigen organischen Verbindungen. Besonders der Straßenverkehr trägt mit seinen Abgasen dazu bei, dass dieses Gas entsteht. Die für die Bildung notwendigen flüchtigen organischen Stoffe entstehen in der Regel durch die Verwendung von Lösungsmitteln.

Daher ruft das Landesumweltamt in NRW dazu auf, nur dringend notwendige Fahrten mit dem Auto zu unternehmen. Auch eine Verringerung der Geschwindigkeit hilft dabei, weniger Ozon zu bilden.

4 Kommentare

    1. Wilfried Baumann,
      völlig richtig, man hat Würde – auch wenn man nicht Vatikanverstrahlt ist und keine Umsiedler-Ausdrücke benutzt.

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