Russische Armee in Panik und auf der Flucht: Ukraine erobern mit Blitzkrieg wichtige Städte zurück

Damit hätte Russland nicht gerechnet: Ukrainische Soldaten haben jetzt offenbar ungeahnte Kräfte mobilisiert und diverse durch die Russen eingenommene Städte zurückerobert. Am Mittag zogen russische Streitkräfte sich aus der besetzten Stadt Isjum im Osten der Ukraine zurück. Dazu seien sie gezwungen gewesen, wie es von verschiedenen Medienberichten übereinstimmend heißt. Zu groß sei die Menge an ukrainischen Soldaten gewesen.

Ebenfalls meldete die Ukraine die Zurückeroberung der strategisch wichtigen Stadt Kupjansk in der Region Charkiw. Auf Facebook veröffentlichte der Regionalrat der Stadt ein Foto, das ukrainische Soldaten vor dem Rathaus zeigt, und schreibt dazu: „Kupjansk ist die Ukraine. Ehre den Streitkräften der Ukraine.“
Kupjansk ist deswegen so bedeutsam für die Ukrainer, weil dort die Eisenbahnlinien in der Ostukraine mit der Bahnstrecke nach Russland zusammentreffen.


Mit dieser ukrainischen Gegenoffensive im Nordosten des Landes haben die russischen Kräfte wohl nicht gerechnet. Hier waren entsprechend wenige Soldaten untergebracht. Eine besonders große Verteidigung habe es hier also nicht gegeben. „Die russischen Kräfte wurden offenbar überrascht“, erklärt auch das britische Verteidigungsministerium in London.
Ob und welche Städte die ukrainischen Soldaten in den nächsten Stunden oder Tagen zurückerobern werden, bleibt abzuwarten. Die Angriffe auf die beiden oben genannten Städte wird die Fähigkeit der russischen Streitkräfte, ihre Stellungen gegen ukrainische Angriffe zu versorgen und zu verstärken, jedoch massiv beeinträchtigen.

Von Kupjansk aus soll es wohl auch erste Vorstöße in nördlicher Richtung geben. So gebe es Hinweise darauf, dass die Ukrainer auf das russische Logistikzentrum Welykyj Burluk zumarschierten. Das ISW ( US-Think-Tank Institute for the Study of War) verweist zudem auf Berichte russischer Quellen, dass Truppen Kiews die Stadt Lyman südöstlich von Isjum angreifen würden.

In nur drei Tagen haben die Ukrainer tausende russische Kriegsgefangene gemacht – und stoßen an ihre Belastungsgrenze:

6 Kommentare

    1. Kl.-J. H.,
      auch in Russland, wird der Name groß geschrieben!!! Auch wenn man kein Russe ist und die Russen nicht mag.

  1. Man sollte sich nicht zu früh über den Erfolg der Ukrainer freuen.
    Der Rückschlag von Putin könnte noch viel größer werden.

  2. Siegesbilder mit Fahnenbanner gab es schon einmal, Tage später für die ÖFFENTLICHKEIT ,da waren SIE aber wahr. Solange WAFFEN geliefert werden müssen WIR mit solchen Mutmachern zum Krieg fertigwerden. Die Meldungen zu den Gebietseroberungen können WIR so wie so NICHT überprüfen!!!

  3. Ich wäre da mal eher vorsichtig, was die Erfolge der ukrainischen Armee angeht. Mag sein, dass sie ein gewisses Gebiet zurückerobert haben was eine gewisse Euphorie ausgelöst hat.
    Doch da denke ich an den “Prager Frühling”. Es gab einen Aufstand gegen die russischen Truppen die sich damals im Land befanden. Daraufhin zogen sich die Russen zunächst aus Prag zurück, was für die aufständigen Bürger wie ein Erfolg gefeiert wurde. Doch Tage später kamen die Russen verstärkt zurück und schlugen den Aufstand brutal nieder.
    Ähnliches könnte auch in der Ukraine passieren. Man sah ein paar russische Panzer stehen, welche die Russen offenbar zurückliessen, wie es im TV zu sehen war. Ob die Russen die Panzer tatsächlich aufgaben kann man nicht überprüfen. Kann eben auch sein, dass sie sich neu formierten.
    Ich gönne zwar den Ukrainern diesen Erfolg, falls er als so einer gesehen wird.
    Wichtiger wäre, diesen Krieg zu beenden. Der russische Aussenminister hat Gesprächsbereitschaft anklingen lassen. Ob Selenskyj darauf eingeht, bleibt abzuwarten. Sicher werden die Russen Bedingungen stellen, auf die Selenskyj nicht eingehen wird. Ist zwar nur eine Vermutung von mir, aber naheliegend. Selenskyj wird permanent Waffen fordern, weil er glaubt, den Krieg für sich entscheiden zu können. Die Russen können diesen Krieg noch lange durchhalten.Für Putin spielen Verluste an Menschen und Material keine Rolle. Zudem hat Putin längst nicht alle Waffen eingesetzt, die ihm zur Verfügung stehen. Derzeit belässt er es überwiegend bei Raketenangriffen, die schlimmen Schaden anrichten und viele Menschen ihr Leben dabei verlieren.
    Noch hat Putin die Generalmobilmachung nicht angeordnet. Wird er diese anordnen, so kann er weitere, tausende von Soldaten in die Ukraine schicken und von mehreren Fronten aus kämpfen lassen. Dann wird es für die Ukraine schwierig, hier gegen zu halten.
    Bleibt also abzuwarten, wie Putin reagieren wird.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert