Russland schießt eigenes Flugzeug ab

Die kritischen Zustände in weiten Teilen Russlands spitzen sich zu. Die russische Luftabwehr hat alle Hände voll zu tun, um die unaufhörlichen ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffe auf selbst die entlegensten Regionen des riesigen Landes wenigstens etwas zu mindern. Über Nacht kam es zu weiteren schweren Angriffen der Ukraine auf St. Petersburg, das rund 1200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Auch Moskau ist ständig im Visier der Ukrainer, und im Eifer des Gefechts, um die Drohnen des Feindes abzuwehren, ist den Russen wohl ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. In der Nähe von Russland ist gestern ein Flugzeug abgestürzt. Laut Angaben von russischen Militär-Insidern soll es sich dabei um einen versehentlichen Abschuss gehandelt haben. 

Extrem teure Panne 

Bei der abgeschossenen Maschine handelt es sich um Putins Lieblings-Jet Suchoi SU-57. Das Mehrzweckkampfflugzeug gilt als eines der besten in der ganzen Welt und die Herstellung ist so teuer, dass bisher nur wenige Dutzend Exemplare gebaut wurden. Aus Angst, auch nur eines der Exemplare zu verlieren, hat Putin es dem Militär sogar verweigert, die SU-57 gegen die Ukraine einzusetzen. Dass ausgerechnet dieses Glanzstück russischer Innovation von den Eigenen zerstört wurde, sorgt für Wut und Entsetzen. Kurz vor der Havarie konnte sich der Pilot durch den Einsatz des Schleudersitzes retten. Die Maschine stürzte laut Angaben der russischen Luftwaffe wenige Kilometer außerhalb Moskaus auf ein unbewohntes Gebiet und wurde zur Unkenntlichkeit verbrannt. 

Bereits der zweite Verlust 

Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde jetzt eine Untersuchung eingeleitet, wie es zu der kostspieligen Panne kommen konnte. In einer offiziellen Mitteilung erklärt das Ministerium, dass der Kampfjet aufgrund eines technischen Fehlers abgestürzt sei. Russische Militärblogger berichten allerdings unter Hinweis auf Insiderinformationen, dass die Maschine ohne Zweifel von der eigenen Luftabwehr ins Visier genommen wurde. Dies ist die zweite der teuren Tarnkappen-Bomber dieser Marke, die die Russen verloren haben. Bereits vor zwei Jahren ist es den Ukrainern gelungen, einen der Kampfflieger aus der Luft zu holen. Zum großen Ärger der Russen kam es damals zu der Havarie, nachdem eine der weltbekannten ukrainischen Billigdrohnen, die nur etwa 1200 Euro in der Herstellung kosten, 600 Kilometer von der Front entfernt mit dem Kampfjet kollidierte. 

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  • Kriegstreiber auf die Kopfgeldjägerliste und aus dem Politischen Verkehr ziehen mit allen Mittel die zur Verfügung stehen1

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Alexander Grünstedt