Ukraine: Invasoren ändern ihre Vorgehensweise massiv

Moskau ändert im Kampf um den Donbass seine Taktik. Derzeit kommt die Offensive nicht so richtig voran, daher werden nun die Angriffe in erster Linie in der Nacht durchgeführt, was die Verteidiger erheblich unter Druck setzt. Hingegen kann die Ukraine im Süden des Landes offenbar auf einen erfolgreichen Guerillaeinsatz verweisen. Mehrere russische Offiziere sind diesem scheinbar zum Opfer gefallen.

Das US-Magazin „Foreign Policy“ berichtet über vermehrte Nachtangriffe der Invasionsarmee. Damit wollen sie die Überlegenheit der Truppenstärke ausnutzen und die gebeutelten Verteidiger überraschen. Diesen fehlt es ganz besonders an Nachtsichtgeräten, was Spezialeinheiten der russischen Armee verstärkt zu nutzen wissen. Der ukrainische Präsidentenberater Tymofij Mylowanow sagte gegenüber dem Magazin: „Wir benötigen eine große Menge Drohnen, inklusive Angriffsdrohnen und welche, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind”. Nur so sei man in der Lage, sich den Angriffen in der Dunkelheit entgegenzustellen.

Trotz dieses Mangels gelingt es den ukrainischen Einheiten, den Vormarsch der Russen um Donezk und Luhansk entscheidend zu stören. Die Geländegewinne seien gering, heißt es dazu. Im Moment konzentrieren sich die Kämpfe auf die Städte Bachmut, Liman und Awdijika. Um den Norden der Stadt Liman zu blockieren, gäbe es Attacken der gegnerischen Armee auf die Ortschaft Drobyschewe, teilte der ukrainische Generalstab mit.

Auch in anderen Gebieten in der Region Luhansk gehen die Kämpfe unvermindert weiter. So ist die Stadt Sjewjerodonezk die letzte in diesem Gebiet, die noch von den Verteidigern gehalten werden kann. Seit Wochen gelingt es den Russen nicht, die Stadt und angrenzende Bereiche einzukesseln und den Sieg davonzutragen. Derweil behaupten die Separatisten in der Region, dass sie die Siedlung Nowoswaniwka südwestlich von Popasna erobert hätten. Das US-Militärinstitut ISW geht allerdings derzeit noch davon aus, dass sie weiterhin in der Hand der Verteidiger ist. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben aber nicht.

Auf Telegram kam am Dienstagabend die Meldung, ukrainische Guerillakämpfer sei es gelungen, mehrere ranghohe russische Offiziere in der besetzten Stadt Melitopol zu töten. Lanciert wurde dies Information von der Militärverwaltung der Region Saporischschja. Wie genau es zu diesen Umständen gekommen sein soll, wurde aber nicht erklärt. Die Besatzer der Stadt sollen aber alles daransetzen, genau diesen Vorfall zu vertuschen. Beobachter haben aber festgestellt, dass Soldaten verstärkt nach Partisanen suchen und dabei auch Autos aufwendig kontrollieren.

Melitopol war eine der ersten Städte, die nach dem Einmarsch von russischen Verbänden erobert wurde.

3 Kommentare

  1. Wenn man mich gefragt hätte, hätte ich von jeglicher Provokation des Bären abgeraten. Schon Kleinkinder wissen dass die verwundete Tiere die gefährlichste sind. Für Diplomatie ist es jetzt zu spät und jeder denkende Mensch würde seine Niederlage zugeben und Kapitulation unterschreiben. Amis können diesen Krieg nicht gewinnen. Verdummung der Massen und Unruheinvestitionen helfen nur bei Schwachen Ländern. Und schwach sind diejenige, die keine Bodenschätze mehr haben. Niemand, von unseren “klugen” Studienabbrecher sagt uns, was nach teurem USA Gas kommt und von wem wir dann abhängig sein werden. Wir müssen ohne Angst an uns denken und sehen dass wir unsere Gebiete zurück bekommen. Auch der Österreicher hat ungerne Krieg geführt, hat aber das Unheil kommen sehen. Eine Oma aus Schlesien meinte sogar, er hätte nur einen Fehler gemacht – den Krieg verloren. Die uns allen bekannte Parole lautete zuerst: “Kauft nicht bei Deutschen”. Letzte Meldung in unseren “freien” Medien lautete dass Russland nicht zuverlässiger Lieferant wäre. Dabei haben wir gesehen, wie aktiv unsere Nichtskönner und Hasser in letzter Zeit waren. Die haben unbewusst für den Putin gewirkt. Der ist fähiger als alle seine Hasser zusammen und hat nur gelacht. Er wird wissen, was er seinem Volk zumuten kann. Frage mich, wieso sind unsere Rüttgens und Briefunterschreiber nicht schon längst da wo sie bitter benötigt werden? Glaube, unser nicht mehr warmer Außenminister von damals, wäre bestimmt im Stahlwerk.

  2. Klaus sagt:
    21/05/2022 um 15:17 Uhr
    Gut das dich keiner Gefragt hat.

    Was davon was @negiwadi sagt ist falsch und woher wissen Sie das?

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